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29. Dezember 2018

Tages Capital übernimmt Glennmont Partners Solarparkportfolios mit einer Kapazität von 85,4 MW

Die von Tages Capital SGR verwalteten Fonds Tages Helios und Tages Helios II haben die Auktion für die Photovoltaik-Anlagen von Glennmont Partners in Italien gewommen. Konkret wurden drei Photovoltaik-Anlagen in Veneto und Latium mit einer Gesamtleistung von 85,4 MW verkauft (Enersol mit einer installierten Leistung von 48 MW, Megasol von 13,2 MW und Phenix von 24,2 MW), die sich bisher im Eigentüm des Glennmont Clean Energy Fund I Portfolio befanden. Der erste Fonds wurde 2009 von Glennmont aufgelegt, einem der wichtigsten europäischen Fondsmanager, der sich ausschließlich auf erneuerbare Energien konzentrierte. Bei der Transaktion wurde Glenmont von den Finanzberatern Rothschild&Co sowie L&BPartners und Orrick als Rechtsberater begleitet.

Die Auktion wurde letzten Sommer eröffnet und im September war Tages als einer der Investoren aufgeführt, die für die Shortlist ausgewählt worden waren. Weitere Namen, die im Umlauf waren, sind die italienischen Betreiber A2A und Erg sowie der internationale Betreiber Sonnedix Power Holdings, Tochtergesellschaft von JP Morgan Asset Management. Der Wert der Transaktion wurde nicht bekannt gegeben, aber in den vergangenen Monaten wurde von einem Deal im Wert von mindestens 300 Mio. EUR gesprochen.

Umberto Quadrino, Präsident von Tages, kommentierte: "Die Übernahme des Glennmont-Portfolios ist für Tages besonders wichtig. So können wir unsere Position als führender italienischer Photovoltaik-Betreiber festigen und das Investitionsprogramm von Tages Helios, unserem ersten Photovoltaik-Fonds, abschließen. Gleichzeitig beginnen wir mit den Investitionen von Tages Helios II, dem im letzten Juli neu aufgelegten Fonds. Damit hat Tages Helios die gesammelten 253 Mio. EUR vollständig in qualitativ hochwertige Vermögenswerte und Renditen investiert, wie die Ausschüttungen an die bisherigen Anleger belegen. Für Tages Helios II ist es ein guter Anfang, der die laufenden Bemühungen der Mittelbeschaffung konsolidieren wird. " Der Ende Juli 2018 aufgelegte Tages Helios II Fonds bis heute insgesamt 148 Mio. EUR eingesammelt. Die beiden Fonds halten derzeit Vermögenswerte im Bereich Photovoltaik mit einer installierten Kapazität von rund 309 MW und 109 Anlagen.

Glennmont Partners
 (vormals BNP Paribas Clean Energy Partners) ist einer der größten Managern von Infrastrukturfonds für die Erzeugung erneuerbarer Energien in Europa, insbesondere in den Bereichen Windkraft, Photovoltaik, Bioenergie und kleine Wasserkraftwerke. Zusammen mit dem Verkauf der Photovoltaik-Anlagen in Portugal und des Windparks in Frankreich stellt diese Transaktion einen weiteren Schritt für Glennmont dar, um den ersten Fonds vollständig zu desinvestieren, der zunächst in 14 Projekte investiert wurde, darunter Windparks, Photovoltaik-Anlagen und Biomasseanlagen in fünf verschiedenen Ländern. Der Transaktion wurde kurz nach der erfolgten Übernahme des 16,8-MW-Windparks Goudelancourt in Frankreich durch den dritten von Glennmont aufgelegten Fonds abgeschlossen.

In Italien hat Glennmont vor allem in die Windenergie investiert, in der es Anlagen mit einer Gesamtleistung von 330 MW besitzt. Die Aktivitäten von Glennmont im Windbereich in Italien werden von CEF 2 Wind Energy bv gemanagt, die wiederum 50,1% an CEF 3 Wind Energy spa hälz. Die restlichen 49,9% werden von Eolica bv, einem Vehikel, im Eigentum und unter der Kontrolle des vom niederländischen Vermögensverwalter PGGM. Im vergangenen Oktober hat CEF 3 Wind Energy eine Anleihe im Wert von 170 Mio. EUR zur Refinanzierung der anlagenbezogenen Schulden am ExtraMot Pro notiert

28. März 2018

F2i Energie Rinnovabili Srl erwirbt sechs Photovoltaikanlagen von Ardian ein

F2i SGR, hat durch F2i Energie Rinnovabili Srl von 3 New Srl, ein Unternehmen zu 100% im Besitz einem Infrastrukturfonds von Ardian, eine Private-Equity-Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Paris, fünf Projektgesellschaften  Eigentümerin von sechs Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Gesamtleistung 51,5 MW die sich in Emilia Romagna, Apulien und Sizilien, übernommen. Die Transaktion wurde von Banca Imi finanziert. 

F2i wurde Lazard (Finanzberater), Orrick (legal), EFSI / Moroni (technischen), PwC (Accounting), Studio Torresi (Steuern), Sears Tower Watson (Versicherung) und Aon (W & I-Versicherung) beraten.

Die erworbenen Anlagen können anschließend an EF Solare Italia spa, einem Joint Venture zwischen F2i SGR und Enel Green Power, dem ersten Betreiber auf nationaler Ebene im Photovoltaiksektor mit einer installierten Leistung von etwa 400 MW, zur Verfügung gestellt werden. Derzeit ist EF Solar für die Kontrolle vom RTR Rete Rinnovabili am rennen.

EF Solar hatte Ende 2016 Etrion Spa, ein Unternehmen, zu dem die italienischen Operationen der Etrion Corporation gehörten, für insgesamt 53,4 MW installierter Leistung gebildet hatte und im Jahr 2015 ein minibond 35 Mio. EUR emittiert, der unter anderem von dem Scor Infrastructure Fond gezeichnet wurde.

In Februar 2017 kaufte Ardian Infrastructure 35% von Tre Solar von Tozzi Green und wurde so zum alleinigen Mitglied der Erneuerbare-Energien-Plattform, die 2011 in einem Joint Venture mit Tozzi Green, EPC und O&M Contractor, einem Teil der Tozzi Group, gegründet wurde. Tre Solar verwaltet ein Portfolio von 462 MW (Bruttokapazität), das Photovoltaik-, Wind-, Wasserkraft- und Biomasseanlagen in Italien umfasst. Ardian übernimmt die vollständige Kontrolle über sein Portfolio in Solar-, Wind- und Wasserkraft; nur die von Agritre betriebene und im Oktober 2014 von Tre Solar übernommene Biomasseanlage (25 MW) wird weiterhin gemeinsam von Ardian (52%) und Tozzi (48%) gehalten. Ardian Infrastructure und die Tozzi-Gruppe begannen im Jahr 2007 in erneuerbare Energien zu investieren, wobei Ardian 30% von zwei Windparks in Daunia Serracapriola und Daunia Calvello übernahm. Die Zusammenarbeit führte 2009 zur Gründung der Joint Venture Tre & Partners (Ardian mit 45% und Tozzi Green mit 55%), das sich auf Windenergie und Wasserkraftanlagen konzentriert. Tre Solar wurde in 2011 gegründet, wobei Ardian einen Anteil von 65% hält und die Tozzi-Gruppe die restlichen 35%, um die Investitionen in Photovoltaik und Biomasse zu diversifizieren. Nach dem Eigentümerwechsel änderte Tre Solar seinen Namen in 3 New und Tre & Partners wurde 3 New & Partners.

1. September 2016

Erneuerbare Energien in Italien: im Sommer 2016 erreicht den Meilenstein von 50% aus erneuerbaren Quellen

Im Monat Juni 2016 hat Italien einen historischen Meilenstein erreicht: obwohl es leise aufgetreten ist, hat sich der monatliche Verbrauch von Energie zu 50,5% aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Der Überholmanöver ist auch dank den niedrigen Kraftstoffverbrauch gelungen, aber das konnte den Beginn einer neuen Ära markieren. Diese Revolution bestätigt den Erfolg der Förderpolitik, die eine Zunahme von 137 Prozent der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen im Vergleich zum Jahr 2000 ermöglicht hat und zugleich damit Italien erlaubt hat das EU-Ziel für das Jahr 2020 im Voraus von sechs Jahren zu erreichen.

Insofern muss man sich natürlich auch fragen, ob der historische Übergang das Ergebnis wirtschaftlicher oder struktureller Veränderungen ist. Sicherlich haben dazu sowohl die gute Performance der Wasserkraft, dank einem relativ regnerischen Monat Juni (+22 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt 1971-2000), als auch die Stromnachfrage auf einem historischen Tief nach dem sechsten Rückgang in Folge seit Beginn des Jahres, beigetragen.
In struktureller Hinsicht muss man die Dynamik auf der Angebotsseite aus der Nachfrageseite unterscheiden. Auf den ersten, nach Jahren der reichlich vorhandenen Investitionen (in den traditionellen und erneuerbaren Technologien), hat das Land eine Überkapazität an elektrischer Erzeugung erreicht. In den kommenden Jahren werden die Investitionen zum Ersatz veraltete Anlagen begrenzt sein. Dank auch an die in der jüngsten Vergangenheit umgesetzte Förderpolitik, sind heute erneuerbare Energien relativ ausgereifte Technologien, in der Lage mit den traditionellen Quellen frei auf dem Markt zu konkurrieren. Dies führt man zu denken, dass das  Ersetzen veralteter Anlagen, unter Berücksichtigung der Verpflichtungen in Bezug auf den Klimawandel, neue Erzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Energiequellen auch ohne staatliche Förderung fördern sollten.

Aus der Nachfrageseite, stellt man sich somit die Frage, ob die Annahme vertretbar ist, dass der Stromverbrauch in der Zukunft auf dem derzeitigen Niveau bleiben wird, und zwar wenn die Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen tatsächlich in der Lage sein werden die Nachfrage stabilisieren zu können. Heute sind die zur Verfügung stehenden Ressourcen weniger als halb so hoch wie die für erneuerbare Energien: 1,3 Mrd. EUR jährlich für einige Abzüge bei der Verbesserung der Energieeffizienz und 900 Mio. EUR für weiße Zertifikate. Ressourcen noch in der Lage erhebliche Investitionen zu stimulieren. Laut Enea Daten aus dem Jahr 2007 wurden bei der Sanierung von Privateigentum Investitionen in Höhe von 21,9 Mrd. EUR getätigt.

Die Effizienzpolitik sollte positive Auswirkungen auf die Beschäftigung haben, aufgrund eines höheren Multiplikator in Bezug auf Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Bauindustrie. Es wird aber der Zweifel auf ihre Wirksamkeit im Vergleich zu Energieeinsparung aufgeworfen. Die Politik konzentrierten sich vor allem auf die Sanierung von privaten Gebäuden, trotz der Haushaltssektor in begrenztem Umfang im Vergleich zum tertiären Sektor zum Verbrauchsanstieg beigetragen hat. Sich auf den Bausektor zu konzentrieren bedeutet auf den Wärmeverbrauch, heute bedeckt meist mit Erdgas, zu agieren. Jedoch können sich die Dinge bald ändern. Bisher haben in der Tat das Fortschreiten der inländischen Stromtarif und die Eindämmung der vertraglich verpflichtete Abnahme, die Stromnutzung künstlich kompromittiert. Die jüngste Reform des Stromtarifs, mit der die Verzerrung der Tarife beseitigt wurde und dadurch die Preissignalen transparenter wurden, bildet die Grundlage für eine stärkere Durchdringung des elektrischen Vektors um den Wärmeverbrauch nachzukommen, was zu Lasten von Erdgas (auf denen Italien auch in den letzten Jahren investiert hat) geht. Das Ersetzen sollte daher eine Erhöhung des Stromverbrauchs auch in einer allgemeinen Reduzierung des Energieverbrauchs ermöglichen.

Angesichts dieser sich rasch ändernd Entwicklung fällt besonders einer fehlenden strategischen Vision auf. Energie-, Klima-, Umweltpolitik (und Industriepolitik) können nicht mehr in einer sektoralen Weise und mit kurzfristigen Lösungen gelöst werden.

Es ist schwierig, "Energiepolitik" die kontinuierliche Folge von provisorischen Rechtsvorschriften beschlossen von Zeit zu Zeit um Notfälle und unvorhergesehene Kontingenzen decken zu können, zu definieren.  Die vielen Ankündigungen einer neuen "nationalen Energiestrategie" oder "Green Act", reichen allein nicht aus. Ein Gesetz, das letztere, ähnlich dem englischen Climate Change Act oder der deutschen Energiewiende, die Italien in den Vordergrund in den Bereichen Ökologie, Energie und Klima bringen hätten müsste. Die Ankündigung wurde am 2. Januar 2015 vom Premierminister gemacht; 19 Monate  sind nun ergangen, ein neues Klimaabkommen wurde in Paris unterzeichnet, aber vom Gesetz gibt es immer noch keine Spur.

10. Januar 2016

Negative Preise, ein weiterer Schlag für die Erneuerbaren Energien?

AEEG, die Italienische Behörde für elektrische Energie und Gas, schlägt vor, mit der Einführung der negativen Preisen auf dem Strommarkt, die Förderung für erneuerbare Energien in den Stunden mit negativen Strompreisen auszusetzen, die dann erst nach Ende der Förderzeit eingezogen werden können. Eine rückwirkende Aktion, die die EU-Leitlinien widerspricht.

Mit dem Konsultationspapier 605/2015/R/eel veröffentlicht in den vergangenen Tagen, die Energiebehörde AEEG hat die vorläufigen Leitlinien für die Einführung von Negativpreise auf dem italienischen Strommarkt im Einklang mit den Bestimmungen der Verordnung EU Nr. 2015/1222 erläutert.

Zu den vorgeschlagen Änderungen von der Überwachungsbehörde, zählen einigen die aus der Welt der erneuerbaren Energien sicherlich nicht gut begrüßt werden, wie die für geförderten Anlagen, in den Stunden, in denen auf dem der Markt, sich negativen Preisen bilden sollten, wird die Förderung ausgesetzt, die dann erst nach Ende der Förderzeit eingezogen werden können

Die Mitteilung der Europäischen Kommission in 2014 (Leitlinie für staatliche Beihilfen an Umwelt- und Energie 2014-2020) in Abschnitt 3.3.2.1 zu Beihilfen für Strom aus erneuerbaren Energien, unter Punkt 124 wird betont, dass "die folgenden kumulativen Bedingungen gelten ab dem 1. Januar 2016 für alle neuen Beihilferegelungen und alle neuen Beihilfemaßnahmen: (...) c) Maßnahmen werden getroffen um sicherzustellen, dass Produzenten seien nicht angereizt Strom zu negativen Preisen zu erzeugen.

Punkt (125) betont, dass "die Vorschriften des Absatzes (124) sind nicht auf Anlagen mit einer installierten elektrischen Erzeugungskapazität von weniger als 500 kW oder Demonstrationsvorhaben anwendbar, mit Ausnahme für die Stromerzeugung aus Windenergie, für die eine installierte Produktionskapazität von 3 MW oder 3 Produktionseinheiten gilt.

Die Anweisung die Produktion aus erneuerbaren Quellen zu fördern, wenn der Preis negativ ist, ist daher nicht rückwirkend; vor allem auch nach 2015 es sei nicht zu einem großen Anteil von Photovoltaik- und Bioenergie, Kleinwindkraftanlagen anzuwenden.

Umgekehrt auf dem Konsultationsdokument für die Einführung der negativen Preisen auf dem Strommarkt, bezieht sich die Behörde an die Bestimmungen von Punkt (124) des Absatzes 3.3.2.1 der Mitteilung von Brüssel, wählt aber "päpstlicher als der Papst" zu sein und, da sie den nächsten Punkt (125) ignoriert, kann sie schreiben, dass" die Behörde schlägt vor, dass in den Stunden, in denen auf dem der Markt, sich negativen Preisen bilden sollten, wird die Förderung ausgesetzt, die dann erst nach Ende der Förderzeit eingezogen werden könnenEine solche Maßnahme sollte für alle Anrezinstrumenten vorgesehen werden, nicht nur für die  zur Verfügung gestellt werden, nicht nur für diejenigen nächster Festlegung.

Wir sind daher in der Gegenwart von einem weiteren Vorschlag durch rückwirkenden Eingriff auf die erneuerbare Energien, nicht vorgesehen von der Europäischen Kommission. Für eine bestimmte Anzahl von Stunden pro Jahr (nicht zu vernachlässigen, nach dem AEEGsi) wird die Förderung ausgesetzt (die nach dem Jahre "abgeschrieben" erholt werden kann), während die Betreiber von EE-Anlagen die Finanzierungsraten weiterhin bezahlen müssen. Darüber hinaus ist es nicht zu erwarten, dass die Ausnahme von der Europäischen Kommission für die neue Kleinanlagen Anwendung findet.

2. Dezember 2015

Tages Helios schließt erste Closing bei 133 Mio. EUR für Investitionen in Erneuerbare Energien in Italien

Mailand, 2 Dezember 2015 - Infrastrukturanlagen haben in den letzten Jahren in Italien stakt an Bedeutung gewonnen. Vor allem Infrastrukturinvestments im Bereich der Sachwerte, wie Erneuerbare Energien Anlagen werden bei institutionellen Investoren mehr denn je gefragt.

Das zeigt das erste Closing von Tages Helios, der ersten Photovoltaikfonds der Tages Capital SGR über ein Vomulen von 133 Mio. Euro, dass von Geschäftsführer Umberto Quadrino (ehemalige CEO von Edison) bekannt gegeben wurde. Der Fonds wurde von großen Versicherungsgruppen, wie Generali, Intesa Vita und Unipol gezeichnet. Eine weitere Aufstockung bis zu einem Zielvolumen von 300 Mio. Euro ist im nächsten Frühjahr vorgesehen. Tages Helios zielt darauf ab, Pensionskassen, Stiftungen und ausländischen Investoren anzuziehen.
Tages Helios ist einen alternativen Investmentfonds gewidmet für Investitionen in die Photovoltaik-Branche in Italien. Die Core-Strategie des Tages-Fonds verfolgt einen sicherheitsorientierten Investmentstil mit Fokus auf Kapitalerhalt sowie eine stabile und kontinuierliche Ausschüttungsrendite. Der regionale Fokus des Fonds liegt auf Italien.

Mit einem Zielvolumen von ca. 300 Mio. Euro will der Fonds an der Konsolidierung des italienischen PV-Markt teilnehmen, der in den letzten Jahren bis zum Erreichen der Größe von 18.000 MW stark gewachsen ist (zweitgrößter Markt in Europa und dritter auf der Welt), und dadurch Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von 250 bis 300 MW erwerben. Nach den jüngsten regulatorischen Veränderungen, es wird nun eine Marktkonsolidierung durch Betreiber mit entsprechenden Managementfähigkeiten erwartet, mit dem Ziel einer industriellen Größe zu erreicht, die geeignet ist, die Verbesserung die Rentabilität des Sektors zu ermöglichen. Tages Helios beabsichtigt, in Italien, Photovoltaikanlagen die in den letzten 4-5 Jahren gebaut wurden und bereits an das Netz angeschlossen sind zu erwerben, mit dem Ziel deren Management zu rationalisieren und die Effizienz zu steigern. Die Anlagen werden in das Portfolio bis zum Ende der staatlichen Förderung - 20 Jahre - gehalten.
Der Fonds wird zu jeder Jahreshälfte die operativen Erträge und Teils des Kapitals ausschütten, so dass das gezeichnete Kapital bis Ablauf der staatlichen Förderung vollständig zurückgezahlt istDie Zielrendite von Tages Helios entspricht einer internen Rendite für die Teilnehmer (IRR) von über 8%.
Der Fonds wurde konzipiert und aufgelegt um die Bedürfnisse institutioneller Investoren wie Versicherungen, Pensionsfonds, Versorgungswerke und Bankstiftungen zu erfüllenAm ersten Closing haben allen großen Versicherungsgesellschaften, darunter Generali, Intesa Vita und Unipol, als auch den Pensionsfonds einer großen Bankengruppe (Monte dei Paschi di Siena) und einer Bank (Banca Consulia) teilgenommen.
Dem Management-Team des Fonds gehören Fachleute aus der italienischen Energiewirtschaft und der Finanzwelt mit nachgewiesener Erfahrung und Professionalität. Förderer der Initiative und Teamleiter ist Umberto Quadrino, ehemaliger Geschäftsführer der Edison Gruppe, mit einer langjährigen Erfahrung im Energiebereich und Präsident der Tages-Holding, der Muttergesellschaft der Tages Gruppe.
Die Betriebsführung der zu erwerbenden Ptotovoltaikanlage wird an Renam anvertraut, eines der führenden Betreiber von Asset Management in der italienischen Photovoltaik-Branche, der aktuell Anlage mit einer Nennleistung von über 200 MW betreibt.

Mann kann fest darauf wetten das dieser Moment ist äußerst interessant für den Eintritt von neuen qualifizierten Betreibern. Mit Tages Helios wurde ein Finanzprodukt mit idealen Eigenschaften für langfristige Investoren wie Versicherungen, Pensionsfonds, Versorgungswerke und Bankstiftungen geschaffen und auf dem Markt gebracht: hohe und stabile Performance, starke Risikokontrolle, geringe Volatilität und Diversifikation traditioneller Vermögenswerte.

Laut Umberto Quadrino, der seit ein und halb Jahre der Gruppe gegründet von Panfilo Tarantelli vorsitzt, unterscheidet sich Tages Capital SGR von den anderen Private Equity-Unternehmen, die auf einen Veräußerungsgewinn durch Kauf und Verkauf angewiesen sind. Tages verfolgt das Ziel Photovoltaikanlagen zu erwerben und sie im Portfolio bis zum Ablauf der staatlichen Förderung zu halten, und der Investition, konservativ, einen finalen Null Wert zuzuschreiben. Die Rendite der Anleger ist in der Tat nicht mit den Veräußerungswert, sondern mit der Zahlungsströme, dass die Anlage während der Laufzeit des Fonds generieren kann, verbunden, und zwar mit sehr attraktiven Renditepotenzial insbesondere im Zusammenhang mit der aktuellen Entwicklung der Marktzinssätze. Tages setzt sich das Ziel eine interne Rendite von 8% zu erzielen, aber mit einem professionellen Management der gekauften Anlagen plant sie zu überwinden. 


Die Tarifkürzungen ab dem 01.01.2015 scheinen nicht die Investitionen in die Photovoltaik zu entmutigen. Tages wird sich weiterhin auf den Sektor konzentrieren. Wir sind bereits in das Tal von einem Prozess der Überprüfung der Förderungen. Die eingeleiteten Maßnahmen, mit der Reduzierung der erwartete Rentabilität, haben die Notwendigkeit für ein besseres Management in der Photovoltaikbranche erhöht, sodass hofft Quadrino  dass dies für sein Unternehmen der erste von mehreren Fonds ist. Mit einem italienischen Photovoltaik-Markt, der 18.000 MW erreicht hat, gibt es genug Raum für Wachstum.


Tages Group
Tages Group ist eine international schnell wachsende Bank- und Investmentgruppe, spezialisiert auf alternativen Multi-Manager Lösungen und tätig im Bereich von notleidenden Krediten.
Gegründet im Jahr 2011, bietet der Konzern für mehr als 5,5 Mrd. Euro Assets under Management, Beratung und Dienstleistung.

Credito Fondiario (Bodenkredit) ist die Plattform der notleidenden Kredite der Tages-Gruppe, spezialisiert auf die Verwaltung, Handel und Strukturierung von notleidenden Krediten. Tätig in Italien mit einer Banklizenz, übt der Credito Fondiario derzeit die Dienstleistungstätigkeit (Servicing) auf Kreditportfolios mit einem Wert von etwa 3,6 Milliarden Euro.

24. März 2014

Grüne Investitionen in Italien: drei Aktionsprioritäten um die Attraktivität des Sektors für Investoren neu zu entfachen

Der Nationalrat für die grüne Ökonomie hat drei Aktionsprioritäten vorgeschlagen um die Energiewende sowie Investitionen in diesem Bereich wieder hochzubringen.

Der aus der Analyse von Bloomberg New Energy Finance ausgelöste Alarm ist nicht unbemerkt geblieben. In nur einem Jahr hat den italienischen Sektor der erneuerbaren Energien mehr als 70% der Investitionen verloren, die von den $15 Mrd. im 2012 auf $4 Mrd. im 2013 gesunken sind, und die Sorgen eines Sektors wie der der Erneuerbare Energien der überaus in Schwierigkeiten geraten ist, wurden von der Nationalrat der Grüne Ökonomie aufgenommen. Der Rat, der sich in den vergangenen Tagen zurückgezogen hat, hat sich von den Einschätzungen von Bloomberg anregen lassen und der Regierung Renzi drei Prioritäten geschickt, um die Attraktivität des Sektors aus Sicht der Investoren neu zu entfachen.

"Nach einer starken Wachstumsphase, das im Jahr 2012 die erneuerbaren Energien den 13% des Bruttoinlandsverbrauch von Wärme um 28% von Strom zu befriedigen gebracht hat, mit positiven Auswirkungen für die Umwelt, Beschäftigung und Investitionen, verzeichnete der Sektor im 2013 einen harten Anschlag", sagt die Organisation, die von 66 vertretenden Wirtschaftsorganisationen der grünen Wirtschaft in Italien zusammengesetzt ist. "In Bezug auf die neue jährlich installierte Leistung, ist diese von 3,6 GW auf 1,1 GW im Bereich Photovoltaik (-70%) von 1,2 GW auf 0,4 GW im Bereich Windenergie ( -65%), und 150 MW auf 70 MW in Mini-Hydro (-55%) gesunken. "

Vor so einem ähnlichen Zusammenbruch schlägt nun den Nationalrat folgendes vor:
  1. eine ernsthafte Aktion zur bürokratische Vereinfachung für erneuerbarer Energien Anlagen, nach den Grundsätzen der Transparenz und Sicherheit der Zeiten zu aktivieren;
  2. ein Konzept für die Entwicklungspolitik der Investitionen in erneuerbare Energien zu entwickeln, die während sie sich auf eine schrittweise Überwindung der Einspeisetarife für erneuerbare Energien bewegt, durch die Umsetzung der jüngsten Delegierung auf Umweltsteuern und die "neue Formen der Besteuerung...//...zur Lenkung des Markts in Richtung der nachhaltigen Konsum und Produktion, und die Vorschriften über die Akzise auf Energieerzeugnisse und Strom zu überarbeiten, auch in Abhängigkeit von der Kohlenstoffgehalt", vorsieht;
  3. sich bemühen, im Bereich der Europäischen Definition eines neuen strategischen Rahmen für 2030, um neue Ziele für die Verringerung der Treibhausgasemissionen, der Entwicklung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz in Einklang mit internationalen Verpflichtungen auf das Klima, definieren und zu umsetzen.