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30. Januar 2021

Blue Elephant Energy unterzeichnet Entwicklungskooperation über 237 MWp Solar in Italien und den Niederlanden mit der Greencells Group

Der Hamburger Solar- und Windparkbetreiber Blue Elephant Energy AG (BEE) und die Greencells Group ("Greencells"), ein weltweit agierender Dienstleister für Planung, Bau und Wartung von Utility-Scale-Solarkraftwerken, haben eine gemeinsame Entwicklungskooperation über ein Solarparkportfolio mit einer geplanten Kapazität von 237 MWp in Italien und den Niederlanden abgeschlossen.

Das Portfolio beinhaltet sechs Solarprojekte in der Region Apulien in Italien mit einer geplanten Kapazität von 158 MWp sowie sieben Solarprojekte in den Niederlanden mit einer geplanten Kapazität von 79 MWp. Die Solarparks befinden sich im fortgeschrittenem Entwicklungsstadium. Die ersten Projekte werden ab 2022 den Baureifestatus erreichen. Der vollständige Anschluss des Gesamtportfolios an die Stromnetze wird bis spätestens 2025 erwartet.

Das Portfolio wird dazu beitragen, die weltweiten CO2-Emissionen um ca. 268.000 Tonnen zu reduzieren und ab seiner Fertigstellung den jährlichen Strombedarf von 96.000 Haushalten decken.

"Wir freuen uns mit dem erfolgreichen Abschluss der Entwicklungsvereinbarung unsere langjährigen Geschäftsbeziehungen mit Greencells weiter ausbauen zu können. Durch den Einstieg in das Projektentwicklungsportfolio werden wir in unseren Kernmärkten unser Bestandsportfolio weiter ausbauen und dies zudem zu sehr attraktiven Rahmenbedingungen für unsere Investoren. Gleichzeitig können wir auch mit diesem Projekt weiter zu einer nachhaltigeren und saubereren Energieversorgung beitragen.", kommentiert Tim Kallas, Chief Investment Officer der Blue Elephant Energy AG .

Andreas Hoffmann, CEO der Greencells Group, ergänzt: „Die nun geschlossene Entwicklungskooperation stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner Blue Elephant Energy dar. Das Projektportfolio spiegelt das verstärkte strategische Engagement unserer Gruppe im Fokusmarkt Europa wider. Wir freuen uns, im Rahmen dieser Kooperation die vollen Entwicklungs-, Bau- und O&M-Leistungen für alle Projekte zu übernehmen und so unser gesamtes Leistungsspektrum auszuschöpfen."

Über Blue Elephant Energy AG:
Die Blue Elephant Energy AG erwirbt und betreibt Solarparks und Windparks in acht Ländern mit einem Fokus auf Westeuropa. Gegründet im Jahr 2016 betreibt BEE derzeit ein Erneuerbare-Energien-Portfolio von 1.066 MW, wovon sich ein Teil im Bau befindet und 2021 ans Netz gehen wird. BEEs erneuerbare Energieanlagen tragen zu einer nachhaltigen Energieversorgung bei, indem sie jährlich 800.000 Tonnen CO2 einsparen und 335.000 Haushalte mit sauberer Energie versorgen. Als Teil Ihrer ESG-Strategie trägt BEE direkt zu sozialen Projekten auf lokaler Ebene bei, insbesondere in Chile und in der Dominikanischen Republik. BEE hat sich weitere 502 MW Solarparkkapazität im Rahmen von Co-Development Agreements mit einer begrenzten Anzahl von Entwicklern gesichert, basierend auf langjährigen Beziehungen und gegenseitiger Wertschätzung. Mit dem von den BEE-Gesellschaftern bzw. mittelständischen Versicherungsunternehmen zur Verfügung gestellten Eigen- und Genussrechtskapital wurden seit der Gründung weit über EUR 1,1 Mrd. investiert.

Über Greencells Group:
Die Greencells Group ist ein weltweit agierender Dienstleister für Planung, Bau und Wartung von Utility-Scale-Solarkraftwerken. Die 2009 gegründete Gruppe mit Hauptsitz in Saarbrücken beschäftigt über 100 Angestellte sowie mehrere hundert Fachkräfte an den jeweils aktiven Baustellen. Als einer der größten europäischen Anbieter im Photovoltaikbereich hat die Greencells Group am Bau bzw. der Planung von PV-Kraftwerken mit einer kumulierten Leistung von mehr als 2,1 GWp in über 25 Ländern erfolgreich mitgewirkt. Die Gruppe verfügt über vier regionale Offices, um die weltweit wachsende Nachfrage nach Solar- und Hybridlösungen zu bedienen.

15. März 2018

Der italienische Energieeffizienzfonds: 255 Mio. EUR für energieeffiziente und klimaschonende Projekte

Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise sowie zunehmenden internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfähigkeit ist die Steigerung der Energieeffizienz für die italienische Industrie eine Schlüsselfrage. Die italienische Regierung hat deshalb einen Energieeffizienzfonds beim Ministerium für wirtschaftlichen Entwicklung (Ministero per lo Sviluppo Economico - MISE) aufgelegt. Der Italienische Energieeffizienzfonds (IEEF) verfolgt das Ziel, durch die Finanzierung energieeffiziente und klimaschonende Projekte, bis 2020 die Treibhausgasemissionen um 20% zu senken, die Nutzung erneuerbarer Energien um 20% zu erhöhen und den Energieverbrauch durch Energieeffizienzmaßnahmen um 20% zu verringern. 

Die Tätigkeit des Fonds wurde absichtlich entwickelt, um eine Vielzahl von Finanzinstrumenten zur Unterstützung des Energieeffizienz-Sektors anzubieten, die geeignet sind, um verschiedene Arten von Projekten und Subjekten zu integrieren. Daher steigt die Nachfrage nach Gliederung der Betriebsvorschriften im Vergleich zu dem was genügt hätte, wie beispielsweise nur mit einer Kapitalbeteiligung, um Maßnahmen zu ergreifen.

Der Nationalfonds für Energieeffizienz (IEEF), der vom Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung im Einklang mit Artikel 15 des Gesetzesdekrets N. 102/2014 konzipiert und aufgelegt wurde, wurde am 6. März im Amtsblatt veröffentlicht, und soll auf der Grundlage der regelmäßig festgesetzten Ziele und Prioritäten, die Finanzierung von Maßnahmen, die zur Erreichung der nationalen Ziele für die Energieeffizienz erforderlich sind, durch die der Beteiligung von Finanzinstituten (nationalen und der EU) sowie private Anleger auf der Grundlage einer angemessenen Risikoteilung befördern. Sein Fokus leigt auf kommunaler und regionaler Ebene, vornehmlich in Projekten zur Energieeinsparung, zu erneuerbaren Energien und zu öffentlichen Verkehr. 

 Die Ressourcen des Fonds werden durch die Erlöse aus den damit finanzierten Projekten aufgefüllt, für Investitionen in Energieeffizienz durch die Gewährung von Garantien und die Bereitstellung offentlicher Mittel (direkt oder aus Mitteln von Banken und anderen zugelassenen Finanzintermediären).

Das Start-Volumen des IEEF beträgt derzeit 150 Mio. EUR pro Jahr bis zum Jahr 2020. Zu den bereits verfügbaren Ressourcen fügt das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung zusätzliche 35 Mio. EUR pro Jahr für as Triennium 2018-2020 hinzu. Der Fonds wird auch mit den vom Umweltministerium bereitgestellten Mitteln ergänzt. Ein Teil des Fonds kann auch für zinsgünstige Kredite verwendet werden, obwohl das Hauptziel des Fonds ist es, Garantien für Investitionen in Energieeffizienz zu gewährleisten, die bis zu 80% der von den Banken gewährten Kredite abdecken können, und damit das Risiko für Operationen senken. Laut durchgeführte Analysen könnte der Fonds mindestens 400 Mio. EUR pro Jahr aus privaten Mitteln bewirken, bestimmt für Energieeffizienzmaßnahmen in einem sehr breiten Spektrum von Sektoren, von der öffentlichen Verwaltung zum Wohnungsbau, einschließlich Sozialwohnungen, von Fernwärme zur öffentlichen Straßenbeleuchtung. Kriterien, Bedingungen, Nutzung-, Verwaltung- und Tätigkeitsmodalitäten des Fonds stehen jetzt fest. 


Dieses Förderinstrument ist Teil des Streben der italienischen Regierung, die Energieeffizienzmaßnahmen beschlossen hat, um die in der nationalen Energiestrategie festgesetzten Energiesparziele zu erreichen. Der Fonds, nach dem Inkrafttreten des  Stabilitätsgesetzes 2018 wird mit einem bestimmten Abschnitt zum Ökodarlehen (ecoprestito) erweitert um die Wirksamkeit des ÖkoBonus zu fördern.

Die Bestimmung muss nun auf die Vorabkontrolle des Rechnungshofs übertragen werden, bevor sie im Amtsblatt veröffentlicht wird. Der Mechanismus wird innerhalb von 60 Tagen nach Inkrafttreten der Veröffentlichungsregeln für die Einreichung von Anträgen in Kraft treten.


Es muss noch einen individuellen Fondsmanager identifizieren, der in der Lage ist schnell und operativ das Instrument zu ansetzen. Auf der Grundlage dieser positiven Entwicklung wird angenommen, dass der Abschluss des Verfahrens bis Ende dieses Jahres stattfinden wird. Die Vertreter der italienischen Regierung sollten daher die Umsetzung der erforderlichen Durchführungsverordnung des Energieeffizienzfonds beschleunigen, der von der Regierung als wesentliche Voraussetzung für die Erreichung der Ziele für Energieeffizienz angekündigt wurde. Man kann diesbezüglich, die Einrichtung einer zentrale Stelle für die Energieeffizienz, dass unter anderem das Ziel verfolgt, die Koordinierung der Maßnahmen zur Energieeffizienz zu gewährleisten, erwähnen. In diesem Zusammenhang es ist sinnvoll die wirtschaftliche Attraktivität der Sanierungsmaßnahmen im Fall von besonders vernachlässigten Gebäudekomplexen, für die es den Wiederaufbau zu bevorzugen sein könnte, zu betrachten.


Das Energy Efficiency Bericht 2015 der Energy & Strategy Group des Polytechnikums Mailands zeigt, dass Italien das europäische Land mit der größten Marktpotenzial ist, um das Ziel 2020 in Energieeffizienz zu erreichen: man könnte Investitionen zwischen 55 und 76 Mrd. EUR bewegen. Dem Bericht zufolge ist die italienische Industrie unter den reiferen, aber das Potential wird durch Bürokratie und Schwierigkeit bei der Kreditaufnahme gebremst.  Die Einrichtung des Fonds wird Anstoß zu einer Reihe von Investitionen, zurzeit gestoppt durch die Unsicherheit gegenüber die Industrieteilnehmern, geben und durch die damit entstehenden Energieeffizienzprojekte, die neben wirtschaftlichen Vorteilen für diejenigen die die Investition tätigen als auch umweltfreundlichen Vorteilen für die Gemeinschaft haben, eine stabile und nicht verlagerbare Beschäftigung schaffen.

1. September 2016

Erneuerbare Energien in Italien: im Sommer 2016 erreicht den Meilenstein von 50% aus erneuerbaren Quellen

Im Monat Juni 2016 hat Italien einen historischen Meilenstein erreicht: obwohl es leise aufgetreten ist, hat sich der monatliche Verbrauch von Energie zu 50,5% aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Der Überholmanöver ist auch dank den niedrigen Kraftstoffverbrauch gelungen, aber das konnte den Beginn einer neuen Ära markieren. Diese Revolution bestätigt den Erfolg der Förderpolitik, die eine Zunahme von 137 Prozent der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen im Vergleich zum Jahr 2000 ermöglicht hat und zugleich damit Italien erlaubt hat das EU-Ziel für das Jahr 2020 im Voraus von sechs Jahren zu erreichen.

Insofern muss man sich natürlich auch fragen, ob der historische Übergang das Ergebnis wirtschaftlicher oder struktureller Veränderungen ist. Sicherlich haben dazu sowohl die gute Performance der Wasserkraft, dank einem relativ regnerischen Monat Juni (+22 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt 1971-2000), als auch die Stromnachfrage auf einem historischen Tief nach dem sechsten Rückgang in Folge seit Beginn des Jahres, beigetragen.
In struktureller Hinsicht muss man die Dynamik auf der Angebotsseite aus der Nachfrageseite unterscheiden. Auf den ersten, nach Jahren der reichlich vorhandenen Investitionen (in den traditionellen und erneuerbaren Technologien), hat das Land eine Überkapazität an elektrischer Erzeugung erreicht. In den kommenden Jahren werden die Investitionen zum Ersatz veraltete Anlagen begrenzt sein. Dank auch an die in der jüngsten Vergangenheit umgesetzte Förderpolitik, sind heute erneuerbare Energien relativ ausgereifte Technologien, in der Lage mit den traditionellen Quellen frei auf dem Markt zu konkurrieren. Dies führt man zu denken, dass das  Ersetzen veralteter Anlagen, unter Berücksichtigung der Verpflichtungen in Bezug auf den Klimawandel, neue Erzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Energiequellen auch ohne staatliche Förderung fördern sollten.

Aus der Nachfrageseite, stellt man sich somit die Frage, ob die Annahme vertretbar ist, dass der Stromverbrauch in der Zukunft auf dem derzeitigen Niveau bleiben wird, und zwar wenn die Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen tatsächlich in der Lage sein werden die Nachfrage stabilisieren zu können. Heute sind die zur Verfügung stehenden Ressourcen weniger als halb so hoch wie die für erneuerbare Energien: 1,3 Mrd. EUR jährlich für einige Abzüge bei der Verbesserung der Energieeffizienz und 900 Mio. EUR für weiße Zertifikate. Ressourcen noch in der Lage erhebliche Investitionen zu stimulieren. Laut Enea Daten aus dem Jahr 2007 wurden bei der Sanierung von Privateigentum Investitionen in Höhe von 21,9 Mrd. EUR getätigt.

Die Effizienzpolitik sollte positive Auswirkungen auf die Beschäftigung haben, aufgrund eines höheren Multiplikator in Bezug auf Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Bauindustrie. Es wird aber der Zweifel auf ihre Wirksamkeit im Vergleich zu Energieeinsparung aufgeworfen. Die Politik konzentrierten sich vor allem auf die Sanierung von privaten Gebäuden, trotz der Haushaltssektor in begrenztem Umfang im Vergleich zum tertiären Sektor zum Verbrauchsanstieg beigetragen hat. Sich auf den Bausektor zu konzentrieren bedeutet auf den Wärmeverbrauch, heute bedeckt meist mit Erdgas, zu agieren. Jedoch können sich die Dinge bald ändern. Bisher haben in der Tat das Fortschreiten der inländischen Stromtarif und die Eindämmung der vertraglich verpflichtete Abnahme, die Stromnutzung künstlich kompromittiert. Die jüngste Reform des Stromtarifs, mit der die Verzerrung der Tarife beseitigt wurde und dadurch die Preissignalen transparenter wurden, bildet die Grundlage für eine stärkere Durchdringung des elektrischen Vektors um den Wärmeverbrauch nachzukommen, was zu Lasten von Erdgas (auf denen Italien auch in den letzten Jahren investiert hat) geht. Das Ersetzen sollte daher eine Erhöhung des Stromverbrauchs auch in einer allgemeinen Reduzierung des Energieverbrauchs ermöglichen.

Angesichts dieser sich rasch ändernd Entwicklung fällt besonders einer fehlenden strategischen Vision auf. Energie-, Klima-, Umweltpolitik (und Industriepolitik) können nicht mehr in einer sektoralen Weise und mit kurzfristigen Lösungen gelöst werden.

Es ist schwierig, "Energiepolitik" die kontinuierliche Folge von provisorischen Rechtsvorschriften beschlossen von Zeit zu Zeit um Notfälle und unvorhergesehene Kontingenzen decken zu können, zu definieren.  Die vielen Ankündigungen einer neuen "nationalen Energiestrategie" oder "Green Act", reichen allein nicht aus. Ein Gesetz, das letztere, ähnlich dem englischen Climate Change Act oder der deutschen Energiewiende, die Italien in den Vordergrund in den Bereichen Ökologie, Energie und Klima bringen hätten müsste. Die Ankündigung wurde am 2. Januar 2015 vom Premierminister gemacht; 19 Monate  sind nun ergangen, ein neues Klimaabkommen wurde in Paris unterzeichnet, aber vom Gesetz gibt es immer noch keine Spur.

10. Januar 2016

Negative Preise, ein weiterer Schlag für die Erneuerbaren Energien?

AEEG, die Italienische Behörde für elektrische Energie und Gas, schlägt vor, mit der Einführung der negativen Preisen auf dem Strommarkt, die Förderung für erneuerbare Energien in den Stunden mit negativen Strompreisen auszusetzen, die dann erst nach Ende der Förderzeit eingezogen werden können. Eine rückwirkende Aktion, die die EU-Leitlinien widerspricht.

Mit dem Konsultationspapier 605/2015/R/eel veröffentlicht in den vergangenen Tagen, die Energiebehörde AEEG hat die vorläufigen Leitlinien für die Einführung von Negativpreise auf dem italienischen Strommarkt im Einklang mit den Bestimmungen der Verordnung EU Nr. 2015/1222 erläutert.

Zu den vorgeschlagen Änderungen von der Überwachungsbehörde, zählen einigen die aus der Welt der erneuerbaren Energien sicherlich nicht gut begrüßt werden, wie die für geförderten Anlagen, in den Stunden, in denen auf dem der Markt, sich negativen Preisen bilden sollten, wird die Förderung ausgesetzt, die dann erst nach Ende der Förderzeit eingezogen werden können

Die Mitteilung der Europäischen Kommission in 2014 (Leitlinie für staatliche Beihilfen an Umwelt- und Energie 2014-2020) in Abschnitt 3.3.2.1 zu Beihilfen für Strom aus erneuerbaren Energien, unter Punkt 124 wird betont, dass "die folgenden kumulativen Bedingungen gelten ab dem 1. Januar 2016 für alle neuen Beihilferegelungen und alle neuen Beihilfemaßnahmen: (...) c) Maßnahmen werden getroffen um sicherzustellen, dass Produzenten seien nicht angereizt Strom zu negativen Preisen zu erzeugen.

Punkt (125) betont, dass "die Vorschriften des Absatzes (124) sind nicht auf Anlagen mit einer installierten elektrischen Erzeugungskapazität von weniger als 500 kW oder Demonstrationsvorhaben anwendbar, mit Ausnahme für die Stromerzeugung aus Windenergie, für die eine installierte Produktionskapazität von 3 MW oder 3 Produktionseinheiten gilt.

Die Anweisung die Produktion aus erneuerbaren Quellen zu fördern, wenn der Preis negativ ist, ist daher nicht rückwirkend; vor allem auch nach 2015 es sei nicht zu einem großen Anteil von Photovoltaik- und Bioenergie, Kleinwindkraftanlagen anzuwenden.

Umgekehrt auf dem Konsultationsdokument für die Einführung der negativen Preisen auf dem Strommarkt, bezieht sich die Behörde an die Bestimmungen von Punkt (124) des Absatzes 3.3.2.1 der Mitteilung von Brüssel, wählt aber "päpstlicher als der Papst" zu sein und, da sie den nächsten Punkt (125) ignoriert, kann sie schreiben, dass" die Behörde schlägt vor, dass in den Stunden, in denen auf dem der Markt, sich negativen Preisen bilden sollten, wird die Förderung ausgesetzt, die dann erst nach Ende der Förderzeit eingezogen werden könnenEine solche Maßnahme sollte für alle Anrezinstrumenten vorgesehen werden, nicht nur für die  zur Verfügung gestellt werden, nicht nur für diejenigen nächster Festlegung.

Wir sind daher in der Gegenwart von einem weiteren Vorschlag durch rückwirkenden Eingriff auf die erneuerbare Energien, nicht vorgesehen von der Europäischen Kommission. Für eine bestimmte Anzahl von Stunden pro Jahr (nicht zu vernachlässigen, nach dem AEEGsi) wird die Förderung ausgesetzt (die nach dem Jahre "abgeschrieben" erholt werden kann), während die Betreiber von EE-Anlagen die Finanzierungsraten weiterhin bezahlen müssen. Darüber hinaus ist es nicht zu erwarten, dass die Ausnahme von der Europäischen Kommission für die neue Kleinanlagen Anwendung findet.

30. November 2015

Elektrischer Markt in Italien: neue Szenarien und neuen Geschäftsmodelle

Wie bewegt sich der elektrischer Markt? Welche Kritizität und Lösungen sind möglich?

Das letzte Jahrzehnt sah die Konsolidierung von zwei großen Revolutionen: die Errichtung eines Parks thermoelektrischer Erzeugung durchschnittlich neu und effizient und eine Produktion aus nicht programmierbaren erneuerbaren Quellen, die einer bis vor kurzem undenkbar installierten Leistung erreicht hat. In diesem Szenario ist ein Leiden des bestehenden Marktmodells  zu spüren, mit einem Anstieg der Kosten, einen nicht harmonischen Betrieb des Systems und paradoxen Effekten.

Zum Beispiel der inländischen Verbraucher zahlt Netzentgelte, mit der grünes Strom gefördert wird, aber senkt den Preis in den Tagesstunden in denen es weniger Energie verbraucht wird. Während Betreiber von Blockheizkraftwerke, um Kosten und Margen zu erholen, die Preise in den Abendstunden angehoben haben, wenn es einen Höhepunkt in den inländischen Verbrauch verzeichnet wird. 

Ausgehend davon und um vorhersagen zu können was die Zukunft mit sich bringt, wird die erste bedeutende Änderung die allgemeine Neubewertung der Marktmechanismen sein. Die zweite Änderung die notwendig ist, sieht die Abschaffung der Existenz einem geschützten Markt bis zum 2018 vor. Angesichts dieser Aspekte, die sich derzeit "in der Pipeline" befinden, die immer noch "von der Idee zur Umsetzung" gebracht werden müssen, ein bestimmtes Element ist, dass mit der Liberalisierung der Märkte die Teilnehmer von ein paar Dutzend auf mehr als 500 gestiegen sind, mit einer massiven Zunahme von Informationen- und Datenaustausch (und von Fehler).

Wie kann man die Sicherheit des Datenaustauschs und die Effizienz des Systems erhöhen? Eine Antwort gibt dem SII (Sistema Informativo Integrato - integriertes Informationssystems) verwaltet seitens dem Acquirente Unico (AU), der einheitlicher Stromeinkäufer, eine Tochtergesellschaft den nationalen Energieverwaltungsbehörde GSE (Gestore Servizi Energetici SpA), früher als Gestore Rete Nazionale SpA bekannt. Der Acquirente Unico hat die Funktion, den seitens der Anlagenbetreiber bereitgestellten Strom einzukaufen, sofern diese keine direkten Abnehmer haben. Das integrierte Informationssystem wird vom "Wettbewerbsrecht" als eine unabdingbare Voraussetzung für die Abschaffung der MT-Dienst  betrachtet.
Das Gesetz sieht für diese Auflage zwei Gründe: erstens, das integrierte Informationssystem (SII) hat wie alle Interoperabilitätssysteme ein enormes Potenzial, um den Wettbewerb zu fördern; die andere ist, dass es ein Abschreckungsmittel, gegen jedem Versuchung eine Rendite durch die Ineffizienz des Systems zu erzielen, ist. Die Rendite die aller vertikal-integrierten Betreiber genießen, die die Klebrigkeit des aktuellen Systems verursachen Verlangsamungen und Verzichte durch den Kunden im Fall eines eventuellen Verzichts des Dienstes. Doch paradoxerweise sind Vorteile leichter als die Ineffizienz zu steuern.
Und an dieser Front, gibt es noch viel zu tun.
Es ist beeindruckend, die Liste der parlamentarische Entschließungen zu überfliegen, Verpflichtungen gegenüber der Regierung, Abänderungen des Wettbewerbsgesetzentwurfs, alle konvergierend über Maßnahmen zur Durchsetzung gewisser Zeitrahmen für bestimmte Teilabrechnungen, Ausgleichsnachzahlungsgrenzen, Verbote an Betreiber den Verbrauchern rückwirkend Beträge in Rechnung zu stellen, die zurück in der Zeit liegen, dass vielleicht den gleichen Betreiber aufgrund Ihrer Verwaltungsineffizienzen nachträglich aufgefallen sind.

Im diesem Mechanismus spielt das integrierte Informationssystem (SII) eine zentrale Rolle, und es von was im Bereiche Settlement gemacht wurde, gezeigt wird.

Die Richtlinien für den Settlement (Zahlungsregelung) wurden von der italienischen Behörde für Strom und Gas (AEEGSi) im Jahr 2009 vereinheitlicht; in der ersten Übermittlung an den SII, im November 2012, ergab sich für rund 9,5 Millionen Registrierungen am freien Markt, dass:
• Je nach Monat, ca. 30-40% der Energieversorgungsunternehmen hatten die Daten an den Benutzer der Verteilung (dispacciamento) nicht übermittelt;
• mehr als 40 Unternehmen wiesen Standardanomalien auf;
• Über 3 Millionen PODs - Abnahmestellen - (3.091.179) hatten falsche Meldungen; - POD (Abnahmestelle) ist ein alphanumerischer Kode, der die physische Stelle ermittelt, an welcher die Energie vom Lieferanten übergeben und vom Endkunden bezogen wird. Dieser Kode ändert sich im Falle eines Lieferantenwechsels nicht, da er eine physische Stelle am Verteilungsnetz kennzeichnet.
• 300.000 PODs wiesen Fehler bei der Verwertung der nötigen Koeffizienten für den Netzausgleich (CRPP - Verteilungskoeffizient pro Abnahmestelle);
• mehr als 170.000 Abnahmestellen auf dem freien Markt hatten keinen assoziierten Endkunden (nach fünf Monaten wurden sie auf 2.000 reduziert).

So ist die Fluidität des Marktes, die zählt. Dies ist das Ziel des integrierten Informationssystems (SII). 

Nach Inkrafttreten im September 2012, durch das Gesetz von 2010, verwaltet derzeit das integrierte Informationssystem (SII) dem offiziellen zentralen Register (Registro Centrale Ufficiale) der Endkunden mit mehr als 60 Millionen Positionen, darunter 38 des Elektrizitätsmarktes und 22 des Gasmarktes. Seit dem 1. November 2015 verwaltet er auch die Umschreibungen des elektrischen Sektors und wich sich ab 2016 um das Settlement (Zahlungsregelung) im Bereich Gas kümmern. Obwohl das integrierte Informationssystem (SII) in der Lage gewesen wäre, die Vertragsumschreibungen (Übertragungen) schon seit anderthalb Jahren zu verwalten, haben Betreiber und Verteiler viele Bedenken geäußert, dass die Behörde vernünftigerweise berücksichtigt hat. Aus diesem Grund wurde eine lange Testphase eingeleitet, die alle Zweifel und Ausreden, in Bezug auf Sicherheit um die Schlüssel des Systems an AU zu übergeben, der zum Nutzen aller beteiligten Stellen arbeitet ohne für jemand zu arbeiten, ausgeräumt hat. 

Es sei daran erinnert, dass das Gesetz die Entwicklung und Verwaltung des integriertes Informationssystems (SII) an Acquirente Unico (AU) selbst anvertraut hat, genau für seine Neutralität, um das Subjekt zu sein, dessen "Kerngeschäft" die Entwicklung von Strategien zum Nutzen der Endverbraucher ist. Nun ist es notwendig den Weg zu beschreiten, der zur Umsetzung des integrierten Informationssystems (SII), in Übereinstimmung mit dem von der Behörde festgelegten Programm, selbst in Gegenwart von Widerständen, weiterhin wegen der Bedenken verschiedener Hinsicht, führen wird.

 Es gibt keine geltende Regel oder Beschluss der Behörde (AEEGsi).
Wenn die Governance des integrierten Informationssystems (SII) nicht voll engagiert sein wird, wird der bisherige Aufwand wirkungslos bleiben, so dass ein notwendiges Instrument für die Vollendung des Liberalisierungsprozesses, seine wahre Wirksamkeit für einen reibungslosen Übergang von der geschützten Markt - der nach den Vorgaben der nationalen Energiebehörde funktioniert, die alle drei Monate Strom und Gaspreise für die Verbraucher festlegt, die sich noch nicht dazu entschieden haben, welches der verfügbaren Angebote sie wählen möchten - zum freien Markt - in dem der Verbraucher seinen Stromanbieter frei wählen oder wechseln kann - verlieren könnte.

8. November 2015

Der italienische Energieeffizienzfonds: Fördermaßnahmen energieeffiziente und klimaschonende Projekte

Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise sowie zunehmenden internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Innovationsfähigkeit ist die Steigerung der Energieeffizienz für die italienische Industrie eine Schlüsselfrage. Die italienische Regierung hat deshalb einen Energieeffizienzfonds beim Ministerium für wirtschaftlichen Entwicklung (Ministero per lo Sviluppo Economico - MSE) aufgelegt. Der Italienische Energieeffizienzfonds (IEEF) verfolgt das Ziel, durch die Finanzierung energieeffiziente und klimaschonende Projekte, bis 2020 die Treibhausgasemissionen um 20% zu senken, die Nutzung erneuerbarer Energien um 20% zu erhöhen und den Energieverbrauch durch Energieeffizienzmaßnahmen um 20% zu verringern. 

Der italienische Energieeffizienzfonds wurde mit Artikel 15 der Gesetzesverordnung Nr. 102 vom 2014 eingeführt, ein Fonds, dessen Fokus auf kommunaler und regionaler Ebene liegt, vornehmlich in Projekten zur Energieeinsparung, zu erneuerbaren Energien und zu öffentlichen Verkehr. Die Ressourcen des Fonds werden durch die Erlöse aus den damit finanzierten Projekten aufgefüllt, für Investitionen in Energieeffizienz durch die Gewährung von Garantien und die Bereitstellung offentlicher Mittel (direkt oder aus Mitteln von Banken und anderen zugelassenen Finanzintermediären).

Das Start-Volumen des IEEF beträgt derzeit 70 Mio. EUR pro Jahr bis zum Jahr 2020. Ein Teil des Fonds kann auch für zinsgünstige Kredite verwendet werden, obwohl das Hauptziel des Fonds ist es, Garantien für Investitionen in Energieeffizienz zu gewährleisten, die bis zu 80% der von den Banken gewährten Kredite abdecken können, und damit das Risiko für Operationen senken. Laut durchgeführte Analysen könnte der Fonds mindestens 400 Mio. EUR pro Jahr aus privaten Mitteln bewirken, bestimmt für Energieeffizienzmaßnahmen in einem sehr breiten Spektrum von Sektoren, von der öffentlichen Verwaltung zum Wohnungsbau, einschließlich Sozialwohnungen, von Fernwärme zur öffentlichen Straßenbeleuchtung. Kriterien, Bedingungen, Nutzung-, Verwaltung- und Tätigkeitsmodalitäten des Fonds werden mit einem oder mehreren Verordnungen festgelegt, die aber bis heute noch nicht erlassen worden sind. 

Der Nationalfonds für Energieeffizienz (IEEF), der vom Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung im Einklang mit Artikel 15 des Gesetzesdekrets N. 102/2014 konzipiert und aufgelegt wurde, soll auf der Grundlage der regelmäßig festgesetzten Ziele und Prioritäten, die Finanzierung von Maßnahmen, die zur Erreichung der nationalen Ziele für die Energieeffizienz erforderlich sind, durch die der Beteiligung von Finanzinstituten (nationalen und der EU) sowie private Anleger auf der Grundlage einer angemessenen Risikoteilung befördern.

Das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung und das Umweltministerium haben den Entwurf eines Dekrets zur Festlegung der Prioritäten, Kriterien, Bedingungen, Tätigkeiten, Verwaltung und Betrieb dieses Fonds sowie die Aufschlüsselung nach Abschnitten des Fonds und die entsprechenden Erstausstattung vorbereitet. Der genannten Verordnungsentwurf befindet sich derzeit im Abschlussgespräch bei anderen Ministerien die im Verfahren zur Annahme der Maßnahme beteiligt sind. Die Verzögerung des durch die Gesetzesverordnung gesetzte Frist ergibt sich aus der natürlichen Komplexität der Tätigkeit eines Fonds, die absichtlich entwickelt wurde, um eine Vielzahl von Finanzinstrumenten zur Unterstützung des Energieeffizienz-Sektors anzubieten, die geeignet sind, um verschiedene Arten von Projekten und Subjekten zu integrieren. Daher steigt die Nachfrage nach Gliederung der Betriebsvorschriften im Vergleich zu dem was genügt hätte, wie beispielsweise nur mit einer Kapitalbeteiligung, um Maßnahmen zu ergreifen.

Der zweite Aspekt, der eine Verlangsamung verursacht hat, war die Notwendigkeit einen individuellen Fondsmanager zu identifizieren, der in der Lage ist schnell und operativ das Instrument zu ansetzen. Auf der Grundlage dieser positiven Entwicklung wird angenommen, dass der Abschluss des Verfahrens bis Ende dieses Jahres stattfinden wird. Die Vertreter der italienischen Regierung sollten daher die Umsetzung der erforderlichen Durchführungsverordnung des Energieeffizienzfonds beschleunigen, der von der Regierung als wesentliche Voraussetzung für die Erreichung der Ziele für Energieeffizienz angekündigt wurdeMan kann diesbezüglich, die Einrichtung einer zentrale Stelle für die Energieeffizienz, dass unter anderem das Ziel verfolgt, die Koordinierung der Maßnahmen zur Energieeffizienz zu gewährleisten, erwähnen. In diesem Zusammenhang es ist sinnvoll die wirtschaftliche Attraktivität der Sanierungsmaßnahmen im Fall von besonders vernachlässigten Gebäudekomplexen, für die es den Wiederaufbau zu bevorzugen sein könnte, zu betrachten. Da es, in dieser Hinsicht, den Fonds 70 Mio. EUR jährlich bis 2020 zur Verfügung stehen, könnte es ein wichtiges Instrument sein um Investitionsgarantien und zinsgünstige Darlehen zur Verfügung zu stellen. 

Das Energy Efficiency Bericht 2015 der Energy & Strategy Group des Polytechnikums Mailands zeigt, dass Italien das europäische Land mit der größten Marktpotenzial ist, um das Ziel 2020 in Energieeffizienz zu erreichen: man könnte Investitionen zwischen 55 und 76 Mrd. EUR bewegen. Dem Bericht zufolge ist die italienische Industrie unter den reiferen, aber das Potential wird durch Bürokratie und Schwierigkeit bei der Kreditaufnahme gebremst. 
Die Einrichtung des Fonds würde Anstoß zu einer Reihe von Investitionen, zurzeit gestoppt durch die Unsicherheit gegenüber die Industrieteilnehmern, geben und durch die damit entstehenden Energieeffizienzprojekte, die neben wirtschaftlichen Vorteilen für diejenigen die die Investition tätigen als auch umweltfreundlichen Vorteilen für die Gemeinschaft haben, eine stabile und nicht verlagerbare Beschäftigung schaffen.

18. Februar 2015

Der italienischen Windkraftmarkt im 2014

Der italienische Windkraftmarkt hat im Jahr 2013 ein Rekordtief erreicht. Die neu installierte Leistung betrug nur 450 MW, sodass die installierte Gesamtkapazität per 31.12.2013 belief sich auf 8,55 GW. 

Trotz der geringen Anzahl von neue Anlagen im Jahr 2013, war das ein Rekordjahr für die Windenergieproduktion: 14,9 TWh fast (11,6% im Vergleich zu 2012), auf die 5,3% des Gesamtnettoproduktion. Gründlage für diese Entwicklung bzw. den Rückgang ist die Ministerverordnung vom 6. Juli 2012 über die nicht Photovoltaik Erneuerbare Energiequellen, die (i) neue Verfahren zur Förderung nicht erneuerbarer Solarenergie eingeführt hat und gleichzeitig (ii) die Höhe der geförderten Kapazität, für jede einzelne Quelle, um die Entwicklung des Marktes in den kommenden Jahren zu überwachen, festgelegt hat. Für Anlagen von kleinen bis mittleren Größe wurden Register vorgesehen, während für größere Anlagen die Zuweisung von Ökoförderungen im Wege von Auktionen erfolgt.


31. August 2014

PV-Abfälle in Italien

Erneuerbare Energien haben in den letzten Jahren sicherlich einen ständig wachsenden Energiebeitrag geleistet, aber sind wirklich nachhaltig? 

Der Beitrag der erneuerbaren Energien ist sich in den letzten zehn Jahren stark gewachsen. An dieser Entwicklung hat sich aktiv die Erzeugung von Elektrizität durch Photovoltaik-Anlage, die einen erheblichen Zuwachs in Europa und in der Welt gehabt hat, beteiligt. In Italien, insbesondere das Wachstum hat einen exponentiellen Charakter angenommen. Von den rund 320 Terawattstunden (TWh) verbrachten Strom in Italien im Jahr 2013 [1], Photovoltaik-Anlagen liefern heute rund 7% des gesamten nationalen Strombedarfs. Obwohl Solarenergie, hauptsächlich Photovoltaik (PV) immer als grüne Technologie betrachtet wurde, bleibt die Umweltverträglichkeit der mehr als 100 Millionen installierten PV-Modulen in Italien sowie das Risiko von einer rücksichtslosen Abwicklung von PV-Abfällen, schuldbewusst am Rande der öffentlichen Debatte. 

Die Verwaltung ein Solarmodul kann in drei Phasen unterteilt werden: Konstruktion, Stromproduktion und Entsorgung des Moduls am Ende seiner Lebensdauer. In der Debatte über die ökologische Nachhaltigkeit der Photovoltaik wird

2. Mai 2014

Italien will Solarförderung um 20% rückwirkend kürzen: Lohnt sich das eigentlich?

Wie Bulgarien und Spanien müssen nun auch in Italien Betreiber von Photovoltaik-Anlagen eine rückwirkende Besteuerung Ihrer Einspeisevergütung hinnehmen?

Um sein Versprechen zu halten, die Stromrechnung der KMU um 10% zu reduzieren, erwägt der Regierung Renzi, durch die Techniker des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung (it. Ministero dello Sviluppo Economico, kurz “MiSE”) die Solarförderung für bestehenden EE-Anlagen "rückwirkend" um 20% zu kürzen, gegenüber eine Verlängerung des Förderungszeitraums auf weiteren 5-7 Jahre. Ein weiterer Schlag für die Branche?

Die Regierung Renzi will die Stromrechnung der KMU um 10% senken. Hierfür sind ca. 1,5 Mrd. EUR nötig. Im ersten Quartal 2014 sank der Strompreis an der Börse um 17,8% (11,35 €/MWh) im Vergleich zum Jahr 2013. Der einfache Abstieg der Preis, würde er nicht bei den Großhändlern halten, sondern bis zum Verbraucher ankommen, würde schon zwei Drittel des Zeil abdecken. Der Rest könnte aus kleineren Konzessionen an große Stromkunden kommen.

Stattdessen in den letzten Tagen, das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung klopfte bei der Produzenten von erneuerbaren Energiequellen, unter der Annahme einer 20%-ige rückwirkende Kürzung der Vergütung der bestehenden Anlagen, verglichen mit einer Ausdehnung von 5-7 Jahren des Förderungszeitraums (anscheinend zwingend erforderlich). Nun, zu den erneuerbare Energien investierte gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten (Eigen- und Fremdkapital), ein Euro in 20 Jahre ist 20 bis 30 Cent von heute Wert: würde man von öffentlichen Verschuldung sprechen, könnte hier man von Zwangsanleihe sprechen.

29. April 2014

Steuerliche Behandlung von PV-Anlagen in Italien: Rundschreiben Nr. 36/E vom 19.12.2013 klärt ab

Eine Frage, die von Anfang an besonders umstritten gewesen ist, betrifft die Klassifizierung im Grundbuch von Photovoltaik-Anlagen. Werden Photovoltaik-Anlagen als bewegliches oder unbewegliches Vermögen betrachtet? Unterliegen Photovoltaik-Anlagen einer automatischen Eintragung? Wie werden diese für den Zweck von Steuer und Katasterertrag berücksichtigt?

Es hängt alles davon 
nicht aus der Bewegbarkeit oder weniger der Anlage, als man denkt, ab. Alles hängt von der Größe sowie der Ausgangsleistung der Anlage ab. Genauer gesagt, hat das Finanzamt darüber hinaus entschieden, Photovoltaikanlagen aufgrund ihrer Katasterrelevanz zu qualifizieren.

Das italienische Finanzamt hat diese und andere Fragen mit einem Rundschreiben geklärt, Nr. 36/E vom 19.12.2013 über die Katasterprofile und die steuerliche Aspekte von Photovoltaikanlagen.Anbei, wenn eine PV-Anlage als bewegliches Vermögen dass auf dem Katasterertrag des Gebäudes einwirkt, zu betrachten ist; wann diese als bewegliches Vermögen die den Katasterertrag unverändert lässt zu betrachten ist, sowie wann diese als Sache unterliegend den Selbsteintragung, als unbewegliches Vermögen gilt.

Mit einem Rundschreiben vom Dezember 2013, hat das italienischen Finanzamt die Behandlung von PV-Anlagen und Grundstücke für steuerliche Zwecke neu definiert. Die Nachricht hat Ängste in einigen Betreibern und Konsumenten erhöht. Anbei eine kurze Überblick über welche Änderungen, beziehungsweise welche Inhalte das Rundschreiben des Finanzamtes, erlassen am 18 Dezember 2013, mit sich bringt.

24. März 2014

Grüne Investitionen in Italien: drei Aktionsprioritäten um die Attraktivität des Sektors für Investoren neu zu entfachen

Der Nationalrat für die grüne Ökonomie hat drei Aktionsprioritäten vorgeschlagen um die Energiewende sowie Investitionen in diesem Bereich wieder hochzubringen.

Der aus der Analyse von Bloomberg New Energy Finance ausgelöste Alarm ist nicht unbemerkt geblieben. In nur einem Jahr hat den italienischen Sektor der erneuerbaren Energien mehr als 70% der Investitionen verloren, die von den $15 Mrd. im 2012 auf $4 Mrd. im 2013 gesunken sind, und die Sorgen eines Sektors wie der der Erneuerbare Energien der überaus in Schwierigkeiten geraten ist, wurden von der Nationalrat der Grüne Ökonomie aufgenommen. Der Rat, der sich in den vergangenen Tagen zurückgezogen hat, hat sich von den Einschätzungen von Bloomberg anregen lassen und der Regierung Renzi drei Prioritäten geschickt, um die Attraktivität des Sektors aus Sicht der Investoren neu zu entfachen.

"Nach einer starken Wachstumsphase, das im Jahr 2012 die erneuerbaren Energien den 13% des Bruttoinlandsverbrauch von Wärme um 28% von Strom zu befriedigen gebracht hat, mit positiven Auswirkungen für die Umwelt, Beschäftigung und Investitionen, verzeichnete der Sektor im 2013 einen harten Anschlag", sagt die Organisation, die von 66 vertretenden Wirtschaftsorganisationen der grünen Wirtschaft in Italien zusammengesetzt ist. "In Bezug auf die neue jährlich installierte Leistung, ist diese von 3,6 GW auf 1,1 GW im Bereich Photovoltaik (-70%) von 1,2 GW auf 0,4 GW im Bereich Windenergie ( -65%), und 150 MW auf 70 MW in Mini-Hydro (-55%) gesunken. "

Vor so einem ähnlichen Zusammenbruch schlägt nun den Nationalrat folgendes vor:
  1. eine ernsthafte Aktion zur bürokratische Vereinfachung für erneuerbarer Energien Anlagen, nach den Grundsätzen der Transparenz und Sicherheit der Zeiten zu aktivieren;
  2. ein Konzept für die Entwicklungspolitik der Investitionen in erneuerbare Energien zu entwickeln, die während sie sich auf eine schrittweise Überwindung der Einspeisetarife für erneuerbare Energien bewegt, durch die Umsetzung der jüngsten Delegierung auf Umweltsteuern und die "neue Formen der Besteuerung...//...zur Lenkung des Markts in Richtung der nachhaltigen Konsum und Produktion, und die Vorschriften über die Akzise auf Energieerzeugnisse und Strom zu überarbeiten, auch in Abhängigkeit von der Kohlenstoffgehalt", vorsieht;
  3. sich bemühen, im Bereich der Europäischen Definition eines neuen strategischen Rahmen für 2030, um neue Ziele für die Verringerung der Treibhausgasemissionen, der Entwicklung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz in Einklang mit internationalen Verpflichtungen auf das Klima, definieren und zu umsetzen.