Das Portal für Naturstrom und Erneuerbare Energien in Italien

Posts mit dem Label Photovoltaik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Photovoltaik werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

28. März 2018

F2i Energie Rinnovabili Srl erwirbt sechs Photovoltaikanlagen von Ardian ein

F2i SGR, hat durch F2i Energie Rinnovabili Srl von 3 New Srl, ein Unternehmen zu 100% im Besitz einem Infrastrukturfonds von Ardian, eine Private-Equity-Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Paris, fünf Projektgesellschaften  Eigentümerin von sechs Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Gesamtleistung 51,5 MW die sich in Emilia Romagna, Apulien und Sizilien, übernommen. Die Transaktion wurde von Banca Imi finanziert. 

F2i wurde Lazard (Finanzberater), Orrick (legal), EFSI / Moroni (technischen), PwC (Accounting), Studio Torresi (Steuern), Sears Tower Watson (Versicherung) und Aon (W & I-Versicherung) beraten.

Die erworbenen Anlagen können anschließend an EF Solare Italia spa, einem Joint Venture zwischen F2i SGR und Enel Green Power, dem ersten Betreiber auf nationaler Ebene im Photovoltaiksektor mit einer installierten Leistung von etwa 400 MW, zur Verfügung gestellt werden. Derzeit ist EF Solar für die Kontrolle vom RTR Rete Rinnovabili am rennen.

EF Solar hatte Ende 2016 Etrion Spa, ein Unternehmen, zu dem die italienischen Operationen der Etrion Corporation gehörten, für insgesamt 53,4 MW installierter Leistung gebildet hatte und im Jahr 2015 ein minibond 35 Mio. EUR emittiert, der unter anderem von dem Scor Infrastructure Fond gezeichnet wurde.

In Februar 2017 kaufte Ardian Infrastructure 35% von Tre Solar von Tozzi Green und wurde so zum alleinigen Mitglied der Erneuerbare-Energien-Plattform, die 2011 in einem Joint Venture mit Tozzi Green, EPC und O&M Contractor, einem Teil der Tozzi Group, gegründet wurde. Tre Solar verwaltet ein Portfolio von 462 MW (Bruttokapazität), das Photovoltaik-, Wind-, Wasserkraft- und Biomasseanlagen in Italien umfasst. Ardian übernimmt die vollständige Kontrolle über sein Portfolio in Solar-, Wind- und Wasserkraft; nur die von Agritre betriebene und im Oktober 2014 von Tre Solar übernommene Biomasseanlage (25 MW) wird weiterhin gemeinsam von Ardian (52%) und Tozzi (48%) gehalten. Ardian Infrastructure und die Tozzi-Gruppe begannen im Jahr 2007 in erneuerbare Energien zu investieren, wobei Ardian 30% von zwei Windparks in Daunia Serracapriola und Daunia Calvello übernahm. Die Zusammenarbeit führte 2009 zur Gründung der Joint Venture Tre & Partners (Ardian mit 45% und Tozzi Green mit 55%), das sich auf Windenergie und Wasserkraftanlagen konzentriert. Tre Solar wurde in 2011 gegründet, wobei Ardian einen Anteil von 65% hält und die Tozzi-Gruppe die restlichen 35%, um die Investitionen in Photovoltaik und Biomasse zu diversifizieren. Nach dem Eigentümerwechsel änderte Tre Solar seinen Namen in 3 New und Tre & Partners wurde 3 New & Partners.

21. März 2018

Enel weiht Perus größte PV-Anlage ein: Rubi mit 180MW

Rom, Moquegua, 21. März 2018 - Enel hat über seine peruanische erneuerbare Energie-Tochter Enel Green Power Peru ("EGPP") die 180 MW Rubi Solar-PV-Anlage in Betrieb genommen, Perus größte Solaranlage und Enels erste Solaranlage in das Land. Zur Feier dieses Meilensteins fand vor Ort eine Einweihungszeremonie statt, an der die peruanische Energieministerin Angela Grossheim Barrientos sowie Antonio Cammisecra, Leiter der globalen Abteilung für erneuerbare Energien der Enel-Gruppe, Enel Green Power (EGP) und Luca D'Agnese, Enels Chef von Südamerika, und Carlos Temboury, Enels Country Manager für Peru, teilnahmen."Die Einweihung von Perus größter Solaranlage zeugt unserem Engagement, die Entwicklung erneuerbarer Energien im Land voranzutreiben, zur Diversifizierung des Erzeugungsmixes beizutragen und die Energieproduktion aus sauberen Quellen in der Region Peru Süd um 12% zu steigern", sagte Antonio Cammisecra, Leiter der EGP. "Die Inbetriebnahme von Rubi etwas über ein Jahr nach Baubeginn stärkt unseren Ehrgeiz, in Peru weiter zu wachsen und das große Potenzial des Landes für erneuerbare Energien zu nutzen."Enel investierte rund 170 Mio. US-Dollar in den Bau von Rubi als Teil der Investitionen, die im aktuellen Strategieplan des Unternehmens beschrieben sind. Das Projekt in der Stadt Moquegua in der peruanischen Provinz Mariscal Nieto finanziert sich zum Teil aus Eigenmitteln der Enel-Gruppe und zum Teil aus Mitteln der Europäischen Investitionsbank. Die Anlage wird durch einen 20-jährigen Stromliefervertrag unterstützt, der mit dem Ministerium für Energie und Bergbau in Peru unterzeichnet wurde. Beim voller Betrieb, wird Rubi in der Lage sein, rund 440 GWh pro Jahr zu erzeugen, die über das Umspannwerk in Montalvo an das Nationale Verbundsystem von Peru (SEIN) geliefert werden.Im Einklang mit dem Creating Shared Value (CSV) Modell, das von der Enel-Gruppe angenommen wurde und die Geschäftsentwicklung mit den Bedürfnissen der lokalen Gemeinschaft verbindet, führte EGP ein Schulungsprogramm für die lokale Gemeinschaft für das Recycling von Holzabfällen aus der Baustelle für die Herstellung von Möbel, eine Initiative umgesetzt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Moquegua. EGPP unterzeichnete auch eine Vereinbarung mit der lokalen Vereinigung Asociación de Irrigación Pampa Clemesí, um Fördermittel für die Entwicklung von produktiven und sozialen Projekten im Bereich der Einfluss von Rubi Solaranlage zu fördern.Im Rahmern einer öffentlichen Ausschreibung für erneuerbare Energien die durch Energieregulierungsbehörde OSINERGMIN in 2016 durchgeführt wurde,  erhielt ENEL den Zuschlag für den PPA. Nach Fertigstellung der beiden anderen Projekte, die zusammen mit Rubi vergeben wurden, nämlich dem 132-MW-Windpark Wayra I und dem 20-MW-Ayanunga-Wasserkraftwerk, wird EGPP Perus wichtigster Akteur im Bereich der erneuerbaren Energien sowie das einzige Unternehmen im Land sein Anlagen mit drei verschiedenen erneuerbaren Technologien zu verwalten und zu betreiben.Die Enel-Gruppe ist im peruanischen Erzeugungssektor durch EGPP vertreten, ebenso durch Enel Generación Perú und Enel Generación Piura, die mit einer installierten Gesamtkapazität von etwa 2 GW rechnen können. Die Gruppe ist auch im Vertriebsbereich des Landes durch Enel Distribución Perú tätig, die 1,4 Millionen Kunden in der Region Lima bedient.Enel Green Power, die Erneuerbare-Energien-Spalte der Enel-Gruppe, widmet sich der Entwicklung und dem Betrieb von erneuerbaren Energien auf der ganzen Welt und ist in Europa, Amerika, Asien, Afrika und Ozeanien vertreten. Enel Green Power ist ein global führendes Unternehmen im grünen Energiesektor mit einer verwalteten Kapazität von rund 40 GW in einem Erzeugungsmix aus Wind-, Solar-, Geothermie-, Biomasse- und Wasserkraft und ist führend bei der Integration innovativer Technologien in erneuerbare Kraftwerke.

28. Dezember 2017

Quadrivio SGR veräußert PV- und Biogasanlage an ContourGlobal

Mailand, 28. Dezember 2017 - Quadrivio SGR, hat ein Portfolio von Photovoltaik- und Biogasanlage in Italien und Rumänien an dem ContourGlobal-Fonds veräßert.

Durch diese Transaktion hat die Zweckgesellschaft ContourGlobal Mediterranea Srl, von zwei durch Quadrivio SGR kontrollierten Fonds, 100% des Aktienkapitals von 8 italienischen SPVs Eingentümer von 8 Photovoltaik- und Biogasanlagen und einer rumänischen SPV mit einer Photovoltaikanlage erworben.

Die Akquisition erweitert ContourGlobals Energiegeschäft in Italien und nutzt die bestehende operative italienische Plattform des Unternehmens mit Produktionsstätten für thermische und erneuerbare Energie, die aus hocheffizienten QuadGeneration-Anlagen besteht und Coca Cola Italia und Dach- und Bodensolaranlagen im ganzen Land versorgt.

Paul Hastings hat den amerikanischen Energieerzeuger bei dem Erwerb des Portfolio beraten, während Quadrivio SGR wurde in die Transaktion von Legance beraten.

22. Dezember 2017

Tages Helios Investmentfonds: Tages Capital SGR erwirbt Solarparkportfolio mit 51MW in Italien

Tages Capital SGR gibt bekannt, dass der Tages Helios Investmentfonds einen Vertrag mit der Firma SECI S.p.A. (Maccaferri Industrial Group) für den Erwerb eines Portfolios von über 51 MW, bestehend aus 35 Photovoltaikanlagen in Apulien, Sizilien und der Emilia Romagna unterzeichnet hat. Mit dieser letzten Akquisition generiert das Portfolio von Tages Helios mit einer installierten Leistung von 208 MW insgesamt rund 290 GWh grünen Strom pro Jahr, eine Energiemenge, die ausreicht, um den Strombedarf von über 100 Tsd. Haushalten zu decken und so ca. 152.000 Tonnen klimaschädliches CO2 (Kholendioxid) jährlich zu einsparen.


Der Tages Helios Investment Fund ist der erste von Tages Capital SGR aufgelegte Fonds für erneuerbare Energien, der sich ausschließlich auf den italienischen Photovoltaik-Sektor konzentriert und zum 22. Juni 2017 insgesamt 253 Mio. EUR (Closing-Datum) eingeworben hat. Führende Versicherungsunternehmen (75%), Renten- und Sozialversicherungsfonds (10%), Bankstiftungen (7%), Bankinstitute (3%), qualifizierte Privatanleger (3%) und dem Tages Management (2%) stellen die Endinvestoren des Fonds dar. Zu den neuen Zeichner gehören Aviva, die fünftgrößte Versicherungsgesellschaft der Welt (nach AXA, Allianz SE, ING Group und Fortis), sowie Equiter, ein bedeutender italienischer Investor in Immobilien-Infrastruktur-Assets und Teil der Intesa SanPaolo Gruppe.



Gemäß dem konsolidierten Betriebsplan werden die Anlagen von Delos Power verwaltet, einer Partnerschaft zwischen Tages Helios und Renam - einem führenden italienischen Unternehmen im Bereich der Verwaltung erneuerbarer Energieanlagen mit mehr als 400 MW unter Verwaltung -, das zum Zwecke der Verwaltung der Anlagen die der Fonds erworben hat, gegründet wurde. Die Betriebs- und Wartungsaktivitäten werden weiterhin von Enerray durchgeführt.



Mit dieser Transaktion erreicht das Portfolio von TAGES HELIOS eine Größe von 208 MW und bestätigt den Fonds als dritten Anbieter auf dem italienischen Markt.



Tages Capital SGR wurde bei der Transaktion von der Anwaltskanzlei Norton Rose Fulbright, von Moroni & Partners für die technische Due Diligence und von PwC für die Buchhaltungs- und Finanzaspekte unterstützt.


Die Maccaferri Industrial Group wurde von Legance Avvocati Associati als Rechtsberaterin, REA - Reliable Energy Advisors als technischer Berater und von Ernst & Young Italia in den Bereichen Finanzen und Finanzen unterstützt.

4. Dezember 2017

ErgyCapital finalisiert den Verkauf der Solarportfolios an ContourGlobal

ErgyCapital S.p.A. hat heute dem Verkauf der Beteiligungen in Ergyca Industrial S.r.l., Ergyca Light S.r.l., Ergyca Green S.r.l., Ergyca Eight S.r.l. und Ergyca Sole S.r.l. an ContourGlobal Energetica S.r.l. sowie der repräsentative Anteil am gesamten Aktienkapital von Ergyca One S.r.l. und von 51% der Anteile am Aktienkapital von Ergyca Tracker S.r.l. an  ContourGlobal Solar Holdings (Italia) S.r.l. (die "Operation" oder die "Übertragung"), in der Ausführung des am 2. August 2017 mit der Firma ContourGlobal Solar Holdings (Italia)  S.r.l. unterzeichneten (verbindlichen) Vorvertrags, in der Folge geändert und ergänzt, bekannt gegeben.

Die Photovoltaikanlagen in den Regionen Apulien, Piemont, Latium und Kampanien befinden sich in enger Nachbarschaft zum bestehenden italienischen Solar-Portfolio von ContourGlobal und profitieren von Einspeisetarifen für rund 12 weitere Jahre.

Der gesamte Transaktionswert beläuft sich auf 21,3 Mio. EUR und wurde mit einem Bewertungsmechanismus auf Basis der Finanz- und Vermögesslage der Gesellschaften zum 31.12.2016 festgelegt. Der Verkauf der Photovoltaikanlagen führt zu einer Verringerung der Nettoschuldnerposition in Höhe von 48 Mio. EUR und ein generiert einen Cash-Flow in gleicher Höhe des gesamten Transaktionswertes, und sowie einen Gewinn in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung von rund 1,1 Mio. EUR und einen Beitrag in der Gesamtergebnisrechnung in Höhe von rund 4,7 Mio. EUR.

Die Akquisition erweitert ContourGlobals Energiegeschäft in Italien und nutzt die bestehende operative italienische Plattform des Unternehmens mit Produktionsstätten für thermische und erneuerbare Energie, die aus hocheffizienten QuadGeneration-Anlagen besteht und Coca Cola Italia und Dach- und Bodensolaranlagen im ganzen Land versorgt. 

Mit dem neuen Deal hat Contour sein europäisches Solar-Portfolio auf 85 MW ausgeweitet. Das globale Portfolio an Erzeugungskapazitäten im Bereich erneuerbare Energien wächst damit auf 1.520 MW.

ContourGlobal ist ein internationales Unternehmen für Energieerzeugung, das Anlagen in 19 Ländern auf drei Kontinenten mit einer Kapazität von circa 4.100 MW betreibt, und über ein Portfolio von 69 Produktionsstätten für thermische und erneuerbare Energien in ganz Europa, Lateinamerika und Afrika verfügt, bei denen ein breites Spektrum an Technologien zum Einsatz kommt.

ErgyCapital S.p.A. ist eine Investmentgesellschaft, die auf die Bereiche erneuerbare Energien und Energieeinsparung spezialisiert ist und die aus einer großen Industriegruppe und einem Team von Managern und Unternehmern, die sich zum Ziel gesetzt haben, die
Möglichkeiten, die die grüne Energie bietet, stammt. ErgyCapital verfolgt eine Strategie der Diversifizierung seiner Investitionen durch die Suche nach einer Präsenz auf unterschiedlichen Technologien zur Energieerzeugung hauptsächlich aus Photovoltaik und Biogas und in einigen Segmenten der industriellen Lieferkette, angefangen vom Bau der Anlagen bis hin zur Energieerzeugung. Im Bereich der Energieeffizienz, um innovative Lösungen zu entwickeln und zu implementieren sowie eine verantwortungsvolle und nachhaltige Energiepolitik in Italien zu fördern, ist das Unternehmen durch seine Tochtergesellschaft E.Geo tätigt, deren Mission die Einführung von Niederenthalpie-Geothermie-Technologien im ganzen Land ist.
Die Investitionen, in die ErgyCapital investiert, betreffen drei Bereiche: 
  • Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen 
  • Verkauf von Produkte und Dienstleistungen in Bezug auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz
  • Minderheitsbeteiligungen in Unternehmen, die Entwicklung innovative Technologien entwickeln und/oder strategische Partnerschaften vertreten.

10. Januar 2016

Negative Preise, ein weiterer Schlag für die Erneuerbaren Energien?

AEEG, die Italienische Behörde für elektrische Energie und Gas, schlägt vor, mit der Einführung der negativen Preisen auf dem Strommarkt, die Förderung für erneuerbare Energien in den Stunden mit negativen Strompreisen auszusetzen, die dann erst nach Ende der Förderzeit eingezogen werden können. Eine rückwirkende Aktion, die die EU-Leitlinien widerspricht.

Mit dem Konsultationspapier 605/2015/R/eel veröffentlicht in den vergangenen Tagen, die Energiebehörde AEEG hat die vorläufigen Leitlinien für die Einführung von Negativpreise auf dem italienischen Strommarkt im Einklang mit den Bestimmungen der Verordnung EU Nr. 2015/1222 erläutert.

Zu den vorgeschlagen Änderungen von der Überwachungsbehörde, zählen einigen die aus der Welt der erneuerbaren Energien sicherlich nicht gut begrüßt werden, wie die für geförderten Anlagen, in den Stunden, in denen auf dem der Markt, sich negativen Preisen bilden sollten, wird die Förderung ausgesetzt, die dann erst nach Ende der Förderzeit eingezogen werden können

Die Mitteilung der Europäischen Kommission in 2014 (Leitlinie für staatliche Beihilfen an Umwelt- und Energie 2014-2020) in Abschnitt 3.3.2.1 zu Beihilfen für Strom aus erneuerbaren Energien, unter Punkt 124 wird betont, dass "die folgenden kumulativen Bedingungen gelten ab dem 1. Januar 2016 für alle neuen Beihilferegelungen und alle neuen Beihilfemaßnahmen: (...) c) Maßnahmen werden getroffen um sicherzustellen, dass Produzenten seien nicht angereizt Strom zu negativen Preisen zu erzeugen.

Punkt (125) betont, dass "die Vorschriften des Absatzes (124) sind nicht auf Anlagen mit einer installierten elektrischen Erzeugungskapazität von weniger als 500 kW oder Demonstrationsvorhaben anwendbar, mit Ausnahme für die Stromerzeugung aus Windenergie, für die eine installierte Produktionskapazität von 3 MW oder 3 Produktionseinheiten gilt.

Die Anweisung die Produktion aus erneuerbaren Quellen zu fördern, wenn der Preis negativ ist, ist daher nicht rückwirkend; vor allem auch nach 2015 es sei nicht zu einem großen Anteil von Photovoltaik- und Bioenergie, Kleinwindkraftanlagen anzuwenden.

Umgekehrt auf dem Konsultationsdokument für die Einführung der negativen Preisen auf dem Strommarkt, bezieht sich die Behörde an die Bestimmungen von Punkt (124) des Absatzes 3.3.2.1 der Mitteilung von Brüssel, wählt aber "päpstlicher als der Papst" zu sein und, da sie den nächsten Punkt (125) ignoriert, kann sie schreiben, dass" die Behörde schlägt vor, dass in den Stunden, in denen auf dem der Markt, sich negativen Preisen bilden sollten, wird die Förderung ausgesetzt, die dann erst nach Ende der Förderzeit eingezogen werden könnenEine solche Maßnahme sollte für alle Anrezinstrumenten vorgesehen werden, nicht nur für die  zur Verfügung gestellt werden, nicht nur für diejenigen nächster Festlegung.

Wir sind daher in der Gegenwart von einem weiteren Vorschlag durch rückwirkenden Eingriff auf die erneuerbare Energien, nicht vorgesehen von der Europäischen Kommission. Für eine bestimmte Anzahl von Stunden pro Jahr (nicht zu vernachlässigen, nach dem AEEGsi) wird die Förderung ausgesetzt (die nach dem Jahre "abgeschrieben" erholt werden kann), während die Betreiber von EE-Anlagen die Finanzierungsraten weiterhin bezahlen müssen. Darüber hinaus ist es nicht zu erwarten, dass die Ausnahme von der Europäischen Kommission für die neue Kleinanlagen Anwendung findet.

31. August 2015

Conto Energia: GSE aktualisiert die Abschlagszahlungen für Photovoltaikanlagen

Seit dem ersten Halbjahr 2015 erhalten Betreiber von PV-Anlage in Italien nicht mehr die tatsächliche monatliche Solarstrom-Produktion vergütet, sondern konstante monatliche Abschlagszahlungen, allerdings nur auf 90 % des prognostizierten Jahresertrags, seitens der GSE ausbezahlt. Die GSE informiert nun, dass Sie in Juli 2015 die Rate der Abschlagszahlungen der Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen auf der Grundlage der Produktionsstunden der einzigen Anlage für das Jahr 2014 angepasst hat ("historische Produktion"). 

Wie schon seit Anfang des Jahres viele Betreiber von Solarparks gemerkt haben, wurden in den vergangenen Wintermonaten relativ hohe Auszahlungen vom GSE geleistet. In der Tat, zahlt der GSE seit Januar 2015 zwölf konstante Abschlagszahlungen über das Jahr hinweg. Im Juni des darauffolgenden Jahres, erst im Jahr 2016, erfolgt eine Endabrechnung auf Basis der tatsächlich produzierten Energiemenge (Jahresproduktion), bzw. die  meisten Betreiber werden dann eine Nachzahlung erhalten.

Falls die Produktionsdaten nicht vorhanden sind, wird die GSE die Abschläge auf Basis der regionalen Produktionsdaten gemäß Tabelle 1 ("regionaler Schätzung" - siehe Anhang unten) einsetzten, die aus den durschnittlichen Produktionsstunden  der gefördeten Solaranlagen in den Jahren 2013 und 2014, gestaffelt je nach regionalem Standort, ermittelt werden.

Die GSE weist auch darauf hin, dass im Einklang mit den Bestimmungen der geltenden Rechtsvorschriften, sie das Recht hat, bestimmte Kontrolle und Inspektionen zu durchführen, um die Übereinstimmung der Abschlagszahlungen mit der tatsächlichen Stromproduktion, in der Zeit vor der Anerkennung der Abschläge, nachzuprüfen.

Tabelle 1 - Produktionsstunden auf regionaler Ebene - GSE


31. August 2014

PV-Abfälle in Italien

Erneuerbare Energien haben in den letzten Jahren sicherlich einen ständig wachsenden Energiebeitrag geleistet, aber sind wirklich nachhaltig? 

Der Beitrag der erneuerbaren Energien ist sich in den letzten zehn Jahren stark gewachsen. An dieser Entwicklung hat sich aktiv die Erzeugung von Elektrizität durch Photovoltaik-Anlage, die einen erheblichen Zuwachs in Europa und in der Welt gehabt hat, beteiligt. In Italien, insbesondere das Wachstum hat einen exponentiellen Charakter angenommen. Von den rund 320 Terawattstunden (TWh) verbrachten Strom in Italien im Jahr 2013 [1], Photovoltaik-Anlagen liefern heute rund 7% des gesamten nationalen Strombedarfs. Obwohl Solarenergie, hauptsächlich Photovoltaik (PV) immer als grüne Technologie betrachtet wurde, bleibt die Umweltverträglichkeit der mehr als 100 Millionen installierten PV-Modulen in Italien sowie das Risiko von einer rücksichtslosen Abwicklung von PV-Abfällen, schuldbewusst am Rande der öffentlichen Debatte. 

Die Verwaltung ein Solarmodul kann in drei Phasen unterteilt werden: Konstruktion, Stromproduktion und Entsorgung des Moduls am Ende seiner Lebensdauer. In der Debatte über die ökologische Nachhaltigkeit der Photovoltaik wird

2. Mai 2014

Italien will Solarförderung um 20% rückwirkend kürzen: Lohnt sich das eigentlich?

Wie Bulgarien und Spanien müssen nun auch in Italien Betreiber von Photovoltaik-Anlagen eine rückwirkende Besteuerung Ihrer Einspeisevergütung hinnehmen?

Um sein Versprechen zu halten, die Stromrechnung der KMU um 10% zu reduzieren, erwägt der Regierung Renzi, durch die Techniker des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung (it. Ministero dello Sviluppo Economico, kurz “MiSE”) die Solarförderung für bestehenden EE-Anlagen "rückwirkend" um 20% zu kürzen, gegenüber eine Verlängerung des Förderungszeitraums auf weiteren 5-7 Jahre. Ein weiterer Schlag für die Branche?

Die Regierung Renzi will die Stromrechnung der KMU um 10% senken. Hierfür sind ca. 1,5 Mrd. EUR nötig. Im ersten Quartal 2014 sank der Strompreis an der Börse um 17,8% (11,35 €/MWh) im Vergleich zum Jahr 2013. Der einfache Abstieg der Preis, würde er nicht bei den Großhändlern halten, sondern bis zum Verbraucher ankommen, würde schon zwei Drittel des Zeil abdecken. Der Rest könnte aus kleineren Konzessionen an große Stromkunden kommen.

Stattdessen in den letzten Tagen, das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung klopfte bei der Produzenten von erneuerbaren Energiequellen, unter der Annahme einer 20%-ige rückwirkende Kürzung der Vergütung der bestehenden Anlagen, verglichen mit einer Ausdehnung von 5-7 Jahren des Förderungszeitraums (anscheinend zwingend erforderlich). Nun, zu den erneuerbare Energien investierte gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten (Eigen- und Fremdkapital), ein Euro in 20 Jahre ist 20 bis 30 Cent von heute Wert: würde man von öffentlichen Verschuldung sprechen, könnte hier man von Zwangsanleihe sprechen.

29. April 2014

Steuerliche Behandlung von PV-Anlagen in Italien: Rundschreiben Nr. 36/E vom 19.12.2013 klärt ab

Eine Frage, die von Anfang an besonders umstritten gewesen ist, betrifft die Klassifizierung im Grundbuch von Photovoltaik-Anlagen. Werden Photovoltaik-Anlagen als bewegliches oder unbewegliches Vermögen betrachtet? Unterliegen Photovoltaik-Anlagen einer automatischen Eintragung? Wie werden diese für den Zweck von Steuer und Katasterertrag berücksichtigt?

Es hängt alles davon 
nicht aus der Bewegbarkeit oder weniger der Anlage, als man denkt, ab. Alles hängt von der Größe sowie der Ausgangsleistung der Anlage ab. Genauer gesagt, hat das Finanzamt darüber hinaus entschieden, Photovoltaikanlagen aufgrund ihrer Katasterrelevanz zu qualifizieren.

Das italienische Finanzamt hat diese und andere Fragen mit einem Rundschreiben geklärt, Nr. 36/E vom 19.12.2013 über die Katasterprofile und die steuerliche Aspekte von Photovoltaikanlagen.Anbei, wenn eine PV-Anlage als bewegliches Vermögen dass auf dem Katasterertrag des Gebäudes einwirkt, zu betrachten ist; wann diese als bewegliches Vermögen die den Katasterertrag unverändert lässt zu betrachten ist, sowie wann diese als Sache unterliegend den Selbsteintragung, als unbewegliches Vermögen gilt.

Mit einem Rundschreiben vom Dezember 2013, hat das italienischen Finanzamt die Behandlung von PV-Anlagen und Grundstücke für steuerliche Zwecke neu definiert. Die Nachricht hat Ängste in einigen Betreibern und Konsumenten erhöht. Anbei eine kurze Überblick über welche Änderungen, beziehungsweise welche Inhalte das Rundschreiben des Finanzamtes, erlassen am 18 Dezember 2013, mit sich bringt.

30. März 2014

Ende des Conto Energia: wie geht's nun weiter? Sizilien zeigt wie

Die PV-Branche in Sizilien überlebt auch ohne staatliche Förderungen: viele Anlagen mit Steuerabzüge, optimistischer Ausblick für PV-Anlagen im Eigenverbrauch in Netzparität und einigen großen Parks in der Genehmigungsphase. Das sind die Ergebnisse des Berichts 2014 des PhotovoltaikZentrums der Region Sizilien.

Die italienische PV-Branche hält auch nach dem Ende des Conto Energia und eine neue Phase hat nun begonnen. Im vergangenen Jahr wurde eine ganze Reihe von Wohnanlagen dank der Steuerabzüge realisiert, die ersten Anlagen in Netzparität für den eigenen Verbrauch errichtet und befinden sich nun in der Genehmigungsphase auch einige große Parks, die mit konventionellen Energiequellen für den Verkauf in Großhandelsgeschäfte konkurrieren werden. Die ersten positiven Daten über die italienische PV Post-Förderung kommen aus Sizilien, einer Region, in die die Wirtschaft wird durch eine starke Sonneneinstrahlung begünstigt ist, aus dem Bericht 2014 des PhotovoltaikZentrums der Region Sizilien hervorgehen.

Zum 10. März 2014, kann man lesen, hat die installierte Leistung auf der Insel 1.208 MW überschritten aufgeteilt auf 37.783 Anlagen, während vor einem Jahr waren es 1.137 MW verteilt auf 34.000 Anlagen. Also die sizilianische PV ist weiter gewachsen, mit einem Anstieg der Leistung um 6% und etwa 4.000 Anlagen mehr gegenüber dem Vorjahr. Wachstum aufgrund der Ende des Conto Energia sowie auch aufgrund der neuen Formen der PV, wie zum Beispiel die Steuerabzüge? "Die überwiegende Mehrzahl der zusätzlichen mehr als 3000 bei der GSE im "Atlasole" im laufe des letzen Jahres eingetragenen Anlagen, die fast alle aus der letzten Conto Energia V gefördert sind, sind Dachanlagen  unter dem MW, dann gibt es mindestens 2.000 Anlagen errichtet in Eigenverbrauch und ohne Förderungen, oder besser mit Steuerabzüge ist aus dem Bericht zu entnehmen. Der Bericht basiert sich auf den GSE Daten über das Monitoring bei Installateuren und Großkaufgruppen, wie der von Legambiente Sizilien durch die ein Tausend von sizilianischen Anlagen errichtet wurden.

28. Februar 2014

Garantierten Mindestpreise: nach "Destinazione Italia" GSE räumt letze Zweifel aus dem Weg

Die italienische Energieagentur „Gestore dei Servizi Energetici" (GSE), kurz nach dem Inkrafttreten des Gesetzes Destinazione Italia, kündigte die Aktualisierung der Bedingungen für den Zugang zu den garantierten Mindestpreise für die Anlagen, die aus der Förderung durch die Enspeisevergütung auf der erzeugten Energie profitieren:

Mit Wirkung vom 1. Januar 2014, wie im Art. 1 Abs. 2 des Gesetzes vom 1. Februar 2014, Nr. 9 ("Destinazione Italia") vorgesehen, die garantierten Mindestpreise (PMG), die von der Behörde für den Strom- und Gasmarkt (AEEG) für die Anwendung des Stromverkaufs (Ritiro Dedicato) gemäß Beschluss Nr. 280/07, in dem Fall dass die abgezogene Energie aus Anlagen, die einen Einspeisetarif im Rahmen des italienischen Förderprogramms Conto Energia (das italienische Pendant zum deutschen EEG, Erneuerbare-Energien-Gesetz) erhalten, gewidmet wurden, sind gleich:
  • an der garantierte Mindestpreis, wie von der Behörde AEEG festgelegt, für PV-Anlagen mit einer Nennleistung bis 100 kW und für Wasserkraftwerke mit einer Nennleistung bis zu 500 kW; 
  • an der stündlichen Zonenpreis für Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung größer als 100 kW und für Wasserkraftwerke mit einer Nennleistung größer als 500 kW; 
  • an der stündlichen Zonenpreis für Anlagen angetrieben durch andere als erneuerbaren Energiequellen und Wasserkraftwerke mit einer Nennleistung bis 1.000 kW.
Die GSE teilte auch mit, dass um das erforderliche Update auf dem Informationsportal des Ritiro Dedicato (Stromverkauf) zu ermöglichen, die Veröffentlichung von Buchungen bezüglich den während des Monats Januar 2014 abgenommen Strom, werden voraussichtlich innerhalb der ersten Woche im März vorgenommen werden können.