Das Portal für Naturstrom und Erneuerbare Energien in Italien

29. Oktober 2017

Glennmont Partners platziert erfolgreich Eurobond von 170 Mio. EUR für die Refinanzierung des 245 MW italienischen Windportfolio

Glennmont Partners hat heute erfolgreich einen Eurobond mit einem Volumen von EUR 170 Millionen und einer Laufzeit von acht Jahren begeben.

CEF 3 Wind Energy SpA, eine Holdinggesellschaft im Bereich der erneuerbaren Energien, spezialisiert vor allem in der Betriebsführung von Onshore-Windparks in Italien hat einen 170 Mio. EUR Eurobond (Euromarkt-Anleihe) am ExtraMot Pro-Segment von Borsa Italiana. Die "Cef 3 Wind Tf 2.01% Gn25 Amort Call Eur" Anleihe hat eine minimale Stückelung von EUR 100.000, hat eine Laufzeit von acht Jahren - sie läuft bis zum 31. Januar 2025 - und garantiert einen jährlichen Zinssatz entsprecend den nominal festen Zinssatz von 2,01%.

Es handelt sich um die erste Projektanleihe für Windkraftanlagen in Italien. Die Emission hat eine Finanzstruktur, die sowohl einen Bankkredit als auch eine Projektanleihe, beide Senior Secured, in Höhe von insgesamt 190 Mio. EUR umfasst. Die 170 Mio. EUR Anleihe notiert seit dem 26. Oktober 2017 an dem ExtraMotpro Segment der italienischen Börse: ist "unrated", strukturiert wie eine einzige Tranche mit festem Zinssatz und wurde bei internationalen institutionellen Investoren vollständig platziert. 
Die Transaktion erwies sich als besonders komplex, da sie gleichzeitig zur Refinanzierung der Schulden von CEF 3 Wind Energy S.p.A. und die eine zeitnahe Koordinierung mit der Projektfinanzierung und den schon existierender zinsgünstigen Darlehen ex-Gesetz 488, die von einem anderen Pool von Banken ausgegeben wurden,  Das GOP-Team war insbesondere in der Strukturierung der Refinanzierung, in der Gestaltung und Verhandlung der finanziellen Unterlagen für die Erteilung einer neuen Bankkreditlinie sowie and der Emission der neuen Anleihe, einschließlich ihrer Sicherheitspaket, beteiligt.

PwC TLS fungierte als Steuerberater für Unicredit und Natixis sowie für institutionelle Investoren. Insbesondere hat die Wirtschaftsprügungsgesellschaft die steuerlichen Aspekte der Transaktionsstruktur analysiert, indem er einen Steuerstrukturierungsbericht zum Nutzen von Banken und institutionellen Anlegern erstellt hat. Immer in Bezug auf der Steuerprofile hat PwC TLS auch zur Erstellung und Überarbeitung von für den Zweck der Transaktion erstellten Rechts- und Finanzdokumenten beigetragen.

Orrick hat im Auftrag des Emittenten CEF 3 und der Unternehmensgruppe einen Vendor Due Diligence Bericht im Interesse der Banken und Zeichnern der Anleihe für die 11 Windkraftanlagen mit einer installierten Gesamtleistung von 245 MW, im Besitz von SER und ihre Tochtergesellschaft SER 1, und kümmerte sich auch um die Prüfung der Dokumentation für den Bankkredit, die Emission der Anleihen und Garantien sowie die Erstellung von Finanz Dokumentation für die Übertragung vom Emittenten an die Società Energie Rinnovabili S.p.A., kontrolliert von CEF 3 und Eigentümerin von einen Teil der Anlage, der benötigten die Mittel für die Rückzahlung des ausstehenden Bankdarlehen auf Ebene der SER für den Bau der Anlage und die zentralen Verwaltungsmechanismen der konzerninternen Kasse. Orrick entwarf auch das Dokument für die Zulassung von Wertpapieren zum Handel auf dem multilateralen Handelsmarkt ExtraMOT Pro und seine  Aktivitäten für die Zulassung seitens der italienischen Börse. Orrick beriet die Gruppe für alle Aspekte von Unternehmensanleihen und die Veröffentlichung des Sicherheitspakets.
  
Die internationale Anwaltskanzlei BonelliErede hat die derzeitigen finanzierende Kreditinstitute des Windkraftanlagenportfolios der Società Energie Rinnovabili S.p.A. und Società Energie Rinnovabili 1 S.p.A., gesteuert von CEF 3 Wind Energy S.p.A., bei der Aufsicht über die Tätigkeit der Erstellung und Verhandlung aller relevanten Finanzdokumente zur Tilgun der bestehenden Finanzierung Società Energie Rinnovabili S.p.A. und Änderung der Darlehen nach dem Gesetz 488/92, an die Società Energie Rinnovabili 1 S.p.A. sowie die damit verbundene Handlungen und Verträge und Beziehungen mit dem Agenten und Cassa Depositi e Prestiti S.p.A. für alle Formalitäten vom Gesetz 488/92.Die neue Finanzierung hat einen Gesamtwert von 190 Mio. EUR, davon 170 Mio. EUR Ausgabe einer festverzinslichen Anleihe.Natixis und Unicredit agierten als strukturierte Mandated Lead Arranger, Bookrunner, Transaction Agent und Financing Banks für die neue Operation.
 
Die internationale Anwaltskanzlei Gianni Origoni Grippo Cappelli & Partners beriet Unicredit, Natixis und institutionelle Anleger als Finanziers in der Transaktion. Die Hybridfinanzierung bestehend aus einer Anleiheemission und einer Bankfinanzierung zugunsten von CEF 3 Windenergie S.p.A. (Eine Tochtergesellschaft von Glennmont Partners und PGGM Vermogensbeheer BV).Der Emissionserlös wird hauptsächlich für die Unternehmensfinazierung verwendet, insbesondere um die Schulden der Gesellschaft Società Energie Rinnovabili spa (SER), die fünf Anlagen - bzw.  Lago Arancio, Rocca Ficuzza, Nebrodi und Alcántara, in Sizilien, und S. Agata, in die Provinz von Foggia - mit einer Gesamtleistung von 112,9 MW betreibt, zu refinanzieren. SER besitzt wiederum 96%  am  Società Energie Rinnovabili 1 spa (SER 1), die 6 Windparks mit einer Gesamtleisung von 131,8 MW betreibt.
Das CEF 3-Portfolio umfasst 231 Turbinen mit einer installierten Gesamtkapazität von 245 MW die alle zwischen 2009 und 2012 in Betrieb genommen wurden. Das Portfolio wurde im Juni 2016 erworben und stellt eine der größten Wind-Portfolien in Italien. 
Die Refinanzierung hat einen Teil der ursprünglichen Projektfinanzierungsschulden von neun finanzierenden Banken ersetzt. mit einer im ExtraMOT-Segment von Borsa Italiana gelisteten Anleihe, die von bestimmten Anlegern gezeichnet wurde und von einem großen Finanzinstitut verwalteten und vertretenen  wird. Die Transaktion stärkt Glennmonts Ruf, den Anlegern attraktive risikoadjustierte Renditen zu bieten, basierend auf vorhersehbaren Cash-Renditen, die durch regulierte und vertraglich vereinbarte Erträge gestützt werden.

Das Unternehmen schloss das Jahr 2016 mit einem Umsatz von 28,1 Mio. EUR, einem EBITDA von 21,2 Mio. EUR und einer Nettofinanzverschuldung von 174,2 Mio. EUR ab.CEF 3 Wind Energy ist für 50,1% von CEF 2 Wind Energy BV kontrolliert, die wiederum Glennmont Partners gehört, eines der größten Infrastruktur-Fonds-Manager für erneuerbare Energien in Europa. Glennmont hat in Italien mehr als 350 Mio. EUR in Kapital investiert. Die verbleibenden 49,1% des Kapitals von CEF 3 Wind werden von Eolica BV verwaltet, einem vom niederländischen Vermögensverwalter PGGM kontrollierten Investmentvehikel.

1. September 2016

Erneuerbare Energien in Italien: im Sommer 2016 erreicht den Meilenstein von 50% aus erneuerbaren Quellen

Im Monat Juni 2016 hat Italien einen historischen Meilenstein erreicht: obwohl es leise aufgetreten ist, hat sich der monatliche Verbrauch von Energie zu 50,5% aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Der Überholmanöver ist auch dank den niedrigen Kraftstoffverbrauch gelungen, aber das konnte den Beginn einer neuen Ära markieren. Diese Revolution bestätigt den Erfolg der Förderpolitik, die eine Zunahme von 137 Prozent der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen im Vergleich zum Jahr 2000 ermöglicht hat und zugleich damit Italien erlaubt hat das EU-Ziel für das Jahr 2020 im Voraus von sechs Jahren zu erreichen.

Insofern muss man sich natürlich auch fragen, ob der historische Übergang das Ergebnis wirtschaftlicher oder struktureller Veränderungen ist. Sicherlich haben dazu sowohl die gute Performance der Wasserkraft, dank einem relativ regnerischen Monat Juni (+22 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt 1971-2000), als auch die Stromnachfrage auf einem historischen Tief nach dem sechsten Rückgang in Folge seit Beginn des Jahres, beigetragen.
In struktureller Hinsicht muss man die Dynamik auf der Angebotsseite aus der Nachfrageseite unterscheiden. Auf den ersten, nach Jahren der reichlich vorhandenen Investitionen (in den traditionellen und erneuerbaren Technologien), hat das Land eine Überkapazität an elektrischer Erzeugung erreicht. In den kommenden Jahren werden die Investitionen zum Ersatz veraltete Anlagen begrenzt sein. Dank auch an die in der jüngsten Vergangenheit umgesetzte Förderpolitik, sind heute erneuerbare Energien relativ ausgereifte Technologien, in der Lage mit den traditionellen Quellen frei auf dem Markt zu konkurrieren. Dies führt man zu denken, dass das  Ersetzen veralteter Anlagen, unter Berücksichtigung der Verpflichtungen in Bezug auf den Klimawandel, neue Erzeugungskapazitäten aus erneuerbaren Energiequellen auch ohne staatliche Förderung fördern sollten.

Aus der Nachfrageseite, stellt man sich somit die Frage, ob die Annahme vertretbar ist, dass der Stromverbrauch in der Zukunft auf dem derzeitigen Niveau bleiben wird, und zwar wenn die Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen tatsächlich in der Lage sein werden die Nachfrage stabilisieren zu können. Heute sind die zur Verfügung stehenden Ressourcen weniger als halb so hoch wie die für erneuerbare Energien: 1,3 Mrd. EUR jährlich für einige Abzüge bei der Verbesserung der Energieeffizienz und 900 Mio. EUR für weiße Zertifikate. Ressourcen noch in der Lage erhebliche Investitionen zu stimulieren. Laut Enea Daten aus dem Jahr 2007 wurden bei der Sanierung von Privateigentum Investitionen in Höhe von 21,9 Mrd. EUR getätigt.

Die Effizienzpolitik sollte positive Auswirkungen auf die Beschäftigung haben, aufgrund eines höheren Multiplikator in Bezug auf Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Bauindustrie. Es wird aber der Zweifel auf ihre Wirksamkeit im Vergleich zu Energieeinsparung aufgeworfen. Die Politik konzentrierten sich vor allem auf die Sanierung von privaten Gebäuden, trotz der Haushaltssektor in begrenztem Umfang im Vergleich zum tertiären Sektor zum Verbrauchsanstieg beigetragen hat. Sich auf den Bausektor zu konzentrieren bedeutet auf den Wärmeverbrauch, heute bedeckt meist mit Erdgas, zu agieren. Jedoch können sich die Dinge bald ändern. Bisher haben in der Tat das Fortschreiten der inländischen Stromtarif und die Eindämmung der vertraglich verpflichtete Abnahme, die Stromnutzung künstlich kompromittiert. Die jüngste Reform des Stromtarifs, mit der die Verzerrung der Tarife beseitigt wurde und dadurch die Preissignalen transparenter wurden, bildet die Grundlage für eine stärkere Durchdringung des elektrischen Vektors um den Wärmeverbrauch nachzukommen, was zu Lasten von Erdgas (auf denen Italien auch in den letzten Jahren investiert hat) geht. Das Ersetzen sollte daher eine Erhöhung des Stromverbrauchs auch in einer allgemeinen Reduzierung des Energieverbrauchs ermöglichen.

Angesichts dieser sich rasch ändernd Entwicklung fällt besonders einer fehlenden strategischen Vision auf. Energie-, Klima-, Umweltpolitik (und Industriepolitik) können nicht mehr in einer sektoralen Weise und mit kurzfristigen Lösungen gelöst werden.

Es ist schwierig, "Energiepolitik" die kontinuierliche Folge von provisorischen Rechtsvorschriften beschlossen von Zeit zu Zeit um Notfälle und unvorhergesehene Kontingenzen decken zu können, zu definieren.  Die vielen Ankündigungen einer neuen "nationalen Energiestrategie" oder "Green Act", reichen allein nicht aus. Ein Gesetz, das letztere, ähnlich dem englischen Climate Change Act oder der deutschen Energiewiende, die Italien in den Vordergrund in den Bereichen Ökologie, Energie und Klima bringen hätten müsste. Die Ankündigung wurde am 2. Januar 2015 vom Premierminister gemacht; 19 Monate  sind nun ergangen, ein neues Klimaabkommen wurde in Paris unterzeichnet, aber vom Gesetz gibt es immer noch keine Spur.

10. Januar 2016

Negative Preise, ein weiterer Schlag für die Erneuerbaren Energien?

AEEG, die Italienische Behörde für elektrische Energie und Gas, schlägt vor, mit der Einführung der negativen Preisen auf dem Strommarkt, die Förderung für erneuerbare Energien in den Stunden mit negativen Strompreisen auszusetzen, die dann erst nach Ende der Förderzeit eingezogen werden können. Eine rückwirkende Aktion, die die EU-Leitlinien widerspricht.

Mit dem Konsultationspapier 605/2015/R/eel veröffentlicht in den vergangenen Tagen, die Energiebehörde AEEG hat die vorläufigen Leitlinien für die Einführung von Negativpreise auf dem italienischen Strommarkt im Einklang mit den Bestimmungen der Verordnung EU Nr. 2015/1222 erläutert.

Zu den vorgeschlagen Änderungen von der Überwachungsbehörde, zählen einigen die aus der Welt der erneuerbaren Energien sicherlich nicht gut begrüßt werden, wie die für geförderten Anlagen, in den Stunden, in denen auf dem der Markt, sich negativen Preisen bilden sollten, wird die Förderung ausgesetzt, die dann erst nach Ende der Förderzeit eingezogen werden können

Die Mitteilung der Europäischen Kommission in 2014 (Leitlinie für staatliche Beihilfen an Umwelt- und Energie 2014-2020) in Abschnitt 3.3.2.1 zu Beihilfen für Strom aus erneuerbaren Energien, unter Punkt 124 wird betont, dass "die folgenden kumulativen Bedingungen gelten ab dem 1. Januar 2016 für alle neuen Beihilferegelungen und alle neuen Beihilfemaßnahmen: (...) c) Maßnahmen werden getroffen um sicherzustellen, dass Produzenten seien nicht angereizt Strom zu negativen Preisen zu erzeugen.

Punkt (125) betont, dass "die Vorschriften des Absatzes (124) sind nicht auf Anlagen mit einer installierten elektrischen Erzeugungskapazität von weniger als 500 kW oder Demonstrationsvorhaben anwendbar, mit Ausnahme für die Stromerzeugung aus Windenergie, für die eine installierte Produktionskapazität von 3 MW oder 3 Produktionseinheiten gilt.

Die Anweisung die Produktion aus erneuerbaren Quellen zu fördern, wenn der Preis negativ ist, ist daher nicht rückwirkend; vor allem auch nach 2015 es sei nicht zu einem großen Anteil von Photovoltaik- und Bioenergie, Kleinwindkraftanlagen anzuwenden.

Umgekehrt auf dem Konsultationsdokument für die Einführung der negativen Preisen auf dem Strommarkt, bezieht sich die Behörde an die Bestimmungen von Punkt (124) des Absatzes 3.3.2.1 der Mitteilung von Brüssel, wählt aber "päpstlicher als der Papst" zu sein und, da sie den nächsten Punkt (125) ignoriert, kann sie schreiben, dass" die Behörde schlägt vor, dass in den Stunden, in denen auf dem der Markt, sich negativen Preisen bilden sollten, wird die Förderung ausgesetzt, die dann erst nach Ende der Förderzeit eingezogen werden könnenEine solche Maßnahme sollte für alle Anrezinstrumenten vorgesehen werden, nicht nur für die  zur Verfügung gestellt werden, nicht nur für diejenigen nächster Festlegung.

Wir sind daher in der Gegenwart von einem weiteren Vorschlag durch rückwirkenden Eingriff auf die erneuerbare Energien, nicht vorgesehen von der Europäischen Kommission. Für eine bestimmte Anzahl von Stunden pro Jahr (nicht zu vernachlässigen, nach dem AEEGsi) wird die Förderung ausgesetzt (die nach dem Jahre "abgeschrieben" erholt werden kann), während die Betreiber von EE-Anlagen die Finanzierungsraten weiterhin bezahlen müssen. Darüber hinaus ist es nicht zu erwarten, dass die Ausnahme von der Europäischen Kommission für die neue Kleinanlagen Anwendung findet.

22. Dezember 2015

Quercus Asset Selection und Swiss Life Asset Managers erwerben 77,1 MWp PV-Bestandsportfolio von Antin Solar Investments

Luxemburg, 21. Dezember 2015 - Der Finanzinvestor Quercus Asset Selection, hat durch den Investmentsvehikel Quercus Swiss Life Italian Solar Srl, ein Joint Venture mit Swiss Life Asset Managers, in Italien mehrere Solarparks mit einer Erzeugungsleistung von insgesamt 77 MWp erfolgreich erworben. Verkäufer des Solarportfolios ist Antin Solar Investments ("ASI") eine Tochtergesellschaft des französischen Infrastruktur-Fonds Antin Infrastructure Partners, einer der führenden Asset Manager für Erneuerbare Energien Investment in Europa gegründet im Jahr 2007 mit der Unterstützung der BNP Paribas. Die Transaktion wurde gestern bekannt gegeben.

Bisher war das Unternehmen für 96,78% von Antin Infrastructure Services Luxemburg SARL kontrolliert und der verbleibenden 3,22% war im Besitz von Esperia Fiduciary Services im Auftrag der Manager Umberto TamburrinoFederica Gallina und Maria Grazia Paruscio. Die Unternehmer und Manager werden auch weiterhin am Kapital beteiligt bleiben und auch Antin Solar verwalten.
Gegründet Im Jahr 2011Antin Solar Investments hat bislang neun Photovoltaikanlagen in Latium, Sizilien und Apulien - die zu den Europaweit Regionen mit besonders hoher Sonneneinstrahlung gehören - mit einer Gesamterzeugungsleistung von 77,1 MWp entwickelt und ist Italiens fünftgrößter Solarparkbetreiber was die jährliche Stromproduktion angeht. Das Unternehmen schloss 2014 mit einem Umsatz von 41,2 Mio. EUR (davon 41,7 Mio. EUR im Jahr 2013), ein EBITDA von 33,8 Mio. EUR (von 34,1 Mio. EUR) und einer Nettoverschuldung von 208,5 Mio. EUR (um 201,1 Mio. EUR).

Das Portfolio, das einen Unternehmenswert von rund 310 Mio. EUR hat, wird durch einen neuen Investmentsvehikel genannt Quercus Swiss Life Italian Solar Srl erworben. Das Bieterverfahren, die von einem 50:50 Konsortium aus Quercus Asset Selection und Swiss Life Asset Managers ("das Konsortium") durchgeführt wurde, erhöht das Erneuerbaren-Energien-Portfolio von Quercus auf 266,5 MW. Die Entscheidung des Konsortiums, das Portfolio zu erwerben, spiegelt die hohe Qualität der Vermögenswerte wieder und folgt eine Bewertung der ASIs bewiesene Fähigkeit, robuste Erträge für ihre Aktionäre zu schaffen.

Der CEO Tamburrino kommentierte: "Antin IP war Eigentümer und aktiver Partner in den letzten fünf Jahren, und hat in der Anfangsphase unserer Aufbaustrategie unterstützt. Nach dem operative Effizienzen entwickelt wurden, sowie nach erfolgreichem Abschluss - in innovativer Art und Weise - der Refinanzierung des Portfolios, ist heute Antin Solar einer der effizientesten Plattformen auf dem italienischen Markt und wir sind glücklich, Quercus Asset Selection und Swiss Life Asset Managers als neue Investoren willkommen zu dürfen und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, um zusätzliche Marktchancen in den unvermeidlichen Prozess der Konsolidierung des fragmentierten PV-Markt zu ergreifen."


Das Portfolio von Antin Solar wurde tatsächlich etwas mehr als vor einem Jahr, mit der Ausgabe der ersten beiden, auf dem Etra-Mot Pro notiert, italienischen Projektanleihen für insgesamt 85 Mio. EUR in zwei Tranchen, beiden mit Ablauf im Jahr 2028, refinanziert: eine Tranche von 20 Mio. EUR mit einem Coupon von 3,552% und einer von 65 Mio. EUR mit einem Coupon gleich den 6-Monats Euribor-Zinssatz plus 355 Basispunkte. Die Anleihen wurden gleichzeitig, mit der Aufnahme einer Fremdfinanzierung in Höhe von 80 Mio. EUR, ausgegeben. Die Operation enthielt auch eine Linie von Betriebskapital und eine Linie zur Deckung der Mehrwertsteuer. 
Die Anleihetransaktion wurde von drei Unternehmen der französischen Versicherungsgruppe Aviva (von zwei denen italienischen) und von SCOR Global Investments, die Asset Management Abteilung des französischen Rückversicherung-Konzernriesen SCOR-Gruppe, finanziert. Alleiniger Arrangeur der Finanzierung und für die Platzierung der Anleihe war Natixis, die auch die neue Kreditlinien mit der UBI-Bank zur Verfügung gestellt hat.

Diego Biasi, Mitbegrünger und CEO von Quercus kommentierte: "Wir sind sehr stolz darauf, uns als Höchstanbieter auf dem hart umkämpften ASI-Ausschreibung, eine der besten Plattformen auf dem italienischen Markt, durchgesetzt zu haben".
Biasi fügte hinzu: "Die Übernahme von ASI ist ein starkes Signal von Vorsatz von Quercus und verstärkt unsere Position als einer der besten und etabliertesten PV-Akteure in Italien. Das Geschäft bietet eine hervorragende Plattform, um zusätzliche Wachstumschancen zu erfassen, das sich der PV-Markt in Italien nach wie vor weiter positiv konsolidiert. Italien hat eine sehr stabile Förderungspolitik und einen Fokus auf erneuerbare Energiequellen, sodass Strom aus erneuerbaren Energien im Netz absoluten Vorrang vor herkömmlich erzeugtem Strom hat. Es ist daher ein sehr attraktiver Markt und Quercus wird seine Beteiligung an dem italienischen Markt mit ebenso ehrgeizigen Deals, die auch die Windbranche umfassen, aktiv steigern."
Chris Manser, Leiter Infrastructure Investments bei Swiss Life Asset Managers kommentierte: "Die Übernahme von ASI ist eine hervorragende Ergänzung zu unserem globalen Portfolio von Infrastrukturanlagen und bietet uns eine Plattform, um die Konsolidierung auf dem italienischen PV-Markt zu ergreifen. Angesichts der Stragegie von Swiss Life Asset Managers, Minderheitsbeteiligungen anzugehen sind wir sehr glücklich, in Quercus einen gleichgesinnten Partner gefunden zu haben, um dieses Abkommen auf einer 50/50 Basis zu teilen.
Umberto TamburrinoVorstandsvorsitzender von Antin Solar Investments ("ASI") kommentierte: "Die diversifizierte geografische Präsenz von Quercus in anderen europäischen PV-Märkte (wie Großbritannien und Osteuropa), wird die starke Präsenz von Anti Solar Investments in Italien perfekt ergänzen, und sich als einer der führenden Betreiber auf dem Europäischen Erneuerbaren Energien Markt etablieren".

Zusätzlich zur Verwendung des von Investoren und Partnern zur Verfügung gestellten Kapitals wurde die Transaktion über eine Kreditlinie von UBI, mit Studio Borghesi and Associates tätig als Finanzberater von Quercus, finanziert. Ashurst fungierte als Rechtsberater des Konsortiums. Antin wurde vom Finanzberater Greenhill sowie Rechtskanzlei Gianni Origoni Grippo Cappelli & Partners beraten.

2. Dezember 2015

Tages Helios schließt erste Closing bei 133 Mio. EUR für Investitionen in Erneuerbare Energien in Italien

Mailand, 2 Dezember 2015 - Infrastrukturanlagen haben in den letzten Jahren in Italien stakt an Bedeutung gewonnen. Vor allem Infrastrukturinvestments im Bereich der Sachwerte, wie Erneuerbare Energien Anlagen werden bei institutionellen Investoren mehr denn je gefragt.

Das zeigt das erste Closing von Tages Helios, der ersten Photovoltaikfonds der Tages Capital SGR über ein Vomulen von 133 Mio. Euro, dass von Geschäftsführer Umberto Quadrino (ehemalige CEO von Edison) bekannt gegeben wurde. Der Fonds wurde von großen Versicherungsgruppen, wie Generali, Intesa Vita und Unipol gezeichnet. Eine weitere Aufstockung bis zu einem Zielvolumen von 300 Mio. Euro ist im nächsten Frühjahr vorgesehen. Tages Helios zielt darauf ab, Pensionskassen, Stiftungen und ausländischen Investoren anzuziehen.
Tages Helios ist einen alternativen Investmentfonds gewidmet für Investitionen in die Photovoltaik-Branche in Italien. Die Core-Strategie des Tages-Fonds verfolgt einen sicherheitsorientierten Investmentstil mit Fokus auf Kapitalerhalt sowie eine stabile und kontinuierliche Ausschüttungsrendite. Der regionale Fokus des Fonds liegt auf Italien.

Mit einem Zielvolumen von ca. 300 Mio. Euro will der Fonds an der Konsolidierung des italienischen PV-Markt teilnehmen, der in den letzten Jahren bis zum Erreichen der Größe von 18.000 MW stark gewachsen ist (zweitgrößter Markt in Europa und dritter auf der Welt), und dadurch Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung von 250 bis 300 MW erwerben. Nach den jüngsten regulatorischen Veränderungen, es wird nun eine Marktkonsolidierung durch Betreiber mit entsprechenden Managementfähigkeiten erwartet, mit dem Ziel einer industriellen Größe zu erreicht, die geeignet ist, die Verbesserung die Rentabilität des Sektors zu ermöglichen. Tages Helios beabsichtigt, in Italien, Photovoltaikanlagen die in den letzten 4-5 Jahren gebaut wurden und bereits an das Netz angeschlossen sind zu erwerben, mit dem Ziel deren Management zu rationalisieren und die Effizienz zu steigern. Die Anlagen werden in das Portfolio bis zum Ende der staatlichen Förderung - 20 Jahre - gehalten.
Der Fonds wird zu jeder Jahreshälfte die operativen Erträge und Teils des Kapitals ausschütten, so dass das gezeichnete Kapital bis Ablauf der staatlichen Förderung vollständig zurückgezahlt istDie Zielrendite von Tages Helios entspricht einer internen Rendite für die Teilnehmer (IRR) von über 8%.
Der Fonds wurde konzipiert und aufgelegt um die Bedürfnisse institutioneller Investoren wie Versicherungen, Pensionsfonds, Versorgungswerke und Bankstiftungen zu erfüllenAm ersten Closing haben allen großen Versicherungsgesellschaften, darunter Generali, Intesa Vita und Unipol, als auch den Pensionsfonds einer großen Bankengruppe (Monte dei Paschi di Siena) und einer Bank (Banca Consulia) teilgenommen.
Dem Management-Team des Fonds gehören Fachleute aus der italienischen Energiewirtschaft und der Finanzwelt mit nachgewiesener Erfahrung und Professionalität. Förderer der Initiative und Teamleiter ist Umberto Quadrino, ehemaliger Geschäftsführer der Edison Gruppe, mit einer langjährigen Erfahrung im Energiebereich und Präsident der Tages-Holding, der Muttergesellschaft der Tages Gruppe.
Die Betriebsführung der zu erwerbenden Ptotovoltaikanlage wird an Renam anvertraut, eines der führenden Betreiber von Asset Management in der italienischen Photovoltaik-Branche, der aktuell Anlage mit einer Nennleistung von über 200 MW betreibt.

Mann kann fest darauf wetten das dieser Moment ist äußerst interessant für den Eintritt von neuen qualifizierten Betreibern. Mit Tages Helios wurde ein Finanzprodukt mit idealen Eigenschaften für langfristige Investoren wie Versicherungen, Pensionsfonds, Versorgungswerke und Bankstiftungen geschaffen und auf dem Markt gebracht: hohe und stabile Performance, starke Risikokontrolle, geringe Volatilität und Diversifikation traditioneller Vermögenswerte.

Laut Umberto Quadrino, der seit ein und halb Jahre der Gruppe gegründet von Panfilo Tarantelli vorsitzt, unterscheidet sich Tages Capital SGR von den anderen Private Equity-Unternehmen, die auf einen Veräußerungsgewinn durch Kauf und Verkauf angewiesen sind. Tages verfolgt das Ziel Photovoltaikanlagen zu erwerben und sie im Portfolio bis zum Ablauf der staatlichen Förderung zu halten, und der Investition, konservativ, einen finalen Null Wert zuzuschreiben. Die Rendite der Anleger ist in der Tat nicht mit den Veräußerungswert, sondern mit der Zahlungsströme, dass die Anlage während der Laufzeit des Fonds generieren kann, verbunden, und zwar mit sehr attraktiven Renditepotenzial insbesondere im Zusammenhang mit der aktuellen Entwicklung der Marktzinssätze. Tages setzt sich das Ziel eine interne Rendite von 8% zu erzielen, aber mit einem professionellen Management der gekauften Anlagen plant sie zu überwinden. 


Die Tarifkürzungen ab dem 01.01.2015 scheinen nicht die Investitionen in die Photovoltaik zu entmutigen. Tages wird sich weiterhin auf den Sektor konzentrieren. Wir sind bereits in das Tal von einem Prozess der Überprüfung der Förderungen. Die eingeleiteten Maßnahmen, mit der Reduzierung der erwartete Rentabilität, haben die Notwendigkeit für ein besseres Management in der Photovoltaikbranche erhöht, sodass hofft Quadrino  dass dies für sein Unternehmen der erste von mehreren Fonds ist. Mit einem italienischen Photovoltaik-Markt, der 18.000 MW erreicht hat, gibt es genug Raum für Wachstum.


Tages Group
Tages Group ist eine international schnell wachsende Bank- und Investmentgruppe, spezialisiert auf alternativen Multi-Manager Lösungen und tätig im Bereich von notleidenden Krediten.
Gegründet im Jahr 2011, bietet der Konzern für mehr als 5,5 Mrd. Euro Assets under Management, Beratung und Dienstleistung.

Credito Fondiario (Bodenkredit) ist die Plattform der notleidenden Kredite der Tages-Gruppe, spezialisiert auf die Verwaltung, Handel und Strukturierung von notleidenden Krediten. Tätig in Italien mit einer Banklizenz, übt der Credito Fondiario derzeit die Dienstleistungstätigkeit (Servicing) auf Kreditportfolios mit einem Wert von etwa 3,6 Milliarden Euro.